IFF bestraft Indien

Die International Floorball Federation schließt den indischen Floorball Verband FFI von der Weltmeisterschaft 2012 aus und verhängt zudem eine Strafe von 7.500 Schweizer Franken. Indien hatte wenige Tage vor den WM-Quali-Spielen in Singapur seine Teilnahme aus finanziellen Gründen absagen müssen.

Für die vom 3. bis 7. Februar stattfindende Veranstaltung hatten die Organisatoren lange auf die Ankunftsinformationen der gemeldeten indischen Mannschaft warten müssen. Am 14. Januar kam die plötzliche Absage, da man keinen Sponsor gefunden habe. Als die IFF Indien über die möglichen Konsequenzen aufklärte, verschoben die Offiziellen die Entscheidung auf den 17. Januar. Drei Tage später folgte aber die endgültige Absage.

Die IFF verhängte ihre Strafe resolut, ähnlich wie vor geraumer Zeit im Falle der ukrainischen Auswahlen. Die Erklärung, man könne die Reise ohne Förderer nicht finanzieren akzeptierte der Weltverband nicht und verwies auf den Umstand, dass auch Spieler der meisten anderen Nationen ihre Teilnahmen selber zahlen müssen. Zudem müsse man die Regeln aus Repsekt gegenüber den Mitstreitern, den Veranstaltern und der IFF wahren.

Indien monierte, eine solche Strafe könne die Entwicklung der Sportart auf dem Subkontinent zum Erliegen bringen, woraufhin die IFF die Möglichkeit einer Senkung der Strafhöhe nicht ausschloss, eine „Amnestie“ aber aufgrund von Fahrlässigkeit verweigerte. Die Regeln gälten für alle und man hätte durch intensivere Kommunikation dieser kurzfristigen Absage entgegenwirken können. (jk)

Kommentare

  1. Regeln sind halt nun leider mal Regeln… Vielleicht haben sie sich die Berliner Bären als Vorbild genommen :-)