„5 Fragen“: BA Tempelhof Berlin

Die Galionsfiguren Pauser (Nr.22) und Kratochvil (Nr.10): Wohin geht Berlins Weg 2010/11? /Foto: Rudolf Schuba, floorball-europe.com


Nur noch fünf Tage bis zum Ligastart, die nächste Runde der „5 Fragen“: Von Wernigerode ging der Staffelstab in die Hauptstadt. Aus Berlin vernahm man in Sommer die leisesten Töne. Kein Wunder, verlief die Vorbereitung doch nicht immer rund und Hochkaräter-Transfers gab es auch (noch) nicht zu vermelden. Nationalgoalie Johannes Pauser berichtete dem Floorballmagazin den Status quo bei BA Tempelhof.

Wie zufrieden seid ihr mit euer bisherigen Vorbereitung und was waren die wichtigsten Termine im Sommer?

Am Anfang war es holperig, da viele im Urlaub waren oder Hockeycamps begleiten haben. Beim Testspiel gegen die U-19 Herren Ende Juli haben Marek Brincil und ich schließlich gedacht, dass wir von Null beginnen müssen (Berlin verlor 4:7, d. Red.). Aber seit Mitte August geht es wieder gut voran und mit dem Verlauf der GFO (BAT verlor im Halbfinale mit 2:4 gegen den MFBC, d. Red.) sind wir auch sehr zufrieden. Das Team hat sich langsam wieder gefunden und seitdem auch alle wieder regelmäßig in den Hallen erscheinen, geht es wieder gut zur Sache.

Wie hoch ist euer normales Trainingspensum?

Das Trainingspensum ist sehr human. (lacht)

Kurz zusammengefasst: Welche Veränderungen gibt es im Kader im Vergleich zur vergangenen Saison?

Abgänge haben wir diesmal sehr wenige. Jesse Hakalla ist wieder in Finnland zurück. Neuling David Vent wird ab Oktober den Druck auf die Torhüter erhöhen. Ansonsten haben wir ein paar Jugendspieler mit zum Herrenkader hochgezogen. Im Oktober bekommen wir meistens noch Anfragen, da viele zum Studium nach Berlin kommen. Mal sehen, was da noch kommt…

Wo seht ihr für euch die größten Herausforderungen in der neuen Spielzeit und wie lauten die Saisonziele?

Die größte Herausforderung in Berlin ist immer das Hallenproblem. Zur Zeit haben viele Hallen Dachschäden oder werden renoviert. Daher ist ein regelmäßiges Training nur schwer durchzuführen. Saisonziel ist die Meisterrunde – So schnell wie möglich mit den Abstieg nichts mehr zu tun haben und an die Spiele vom Frühjahr anknüpfen. Da hatten wir endlich angefangen, Floorball zu spielen und zu kämpfen. Nicht wie es 2009 war.

Zum Abschluss noch ein persönlicher Tipp: Wer wird Meister 2010/11?

Dieses Jahr ist es endlich mal schwer vorauszusagen, wer da oben mitspielt. Drei Vereine haben, auch durch ihre Neuzugänge, Anspruch auf den Platz an der Sonne. Weißenfels, wie immer, MFBC und Wernigerode. Ich hoffe, es wird ein heißer Dreikampf.

(tn)