U19 mit Bedenken in den Norden

Nicht auf weiter Flur allein, aber mit geschwächtem Kader wird die U19 in Dänemark antreten. /Bild: F. Buechting, unihockey-pics.de

Nicht nur die Herren Nationalmannschaft kämpft derzeit mit Kaderschwund. Auch die U19 Herren sind davon betroffen und reisen geschwächt nach Dänemark. Doch der Trainerstab wählt eine andere Methode, um mit der Situation zurecht zu kommen.

Wie heute Trainer Kristof Klein bekannt gab, reist der U19 Junioren Kader mit 15 Spielern nach Dänemark. Keine optimale Besetzung, aber nach zahlreichen Verletzungen und beruflichen Absagen, schlagen sich die Jungen mit eben solchen Problemen herum, wie die A-Herren.  Auch diese haben in dieser Woche verlautbaren lassen, dass nicht alle Mann mit an Bord sein werden. Die beiden U19 WM-Teilnehmer von 2009 -Raven Hoffmann und Stephen Aboagye mussten aus schulischen wie beruflichen Gründen passen. Stürmer Max Radtke muss wegen einer Unterschenkelfraktur absagen.

„Eine Nachnominierung der betreffenden, nicht-nominierten Spieler kam auf Grund enorm kurzfristiger Absagen nicht in Frage“, erklärt Klein gegenüber dem Floorballmagazin. Damit treten die dreizehn Feldspieler nicht unter besten Voraussetzungen an. Der Trainerstab relativiert in diesem

Auch Stephen Aboagye - WM-Teilnehmer von 2009 - musste seine Teilnahme absagen. /Bild: F. Büchting

Zusammenhang die Möglichkeiten der Mannschaft, bleibt aber dennoch optimisisch. „Aber wir stehen dies bezüglich noch vor großen Aufgaben“, sagt Klein mit Hinblick auf die WM im eigenen Land im kommenden Mai. Nicht nur die personellen Umstände sind nicht optimal, sondern auch organisatorische Probleme machen dem Team zu schaffen. So änderten die Dänen mehrmals spontan den Ablaufplan. Kurios: die letzte Planung sah vor, dass die U19 Junioren zu Mittag essen, gleichzeitig aber auf dem Feld stehen sollten, da für diese Zeit auch das Spiel angesetzt war.

(ms)

Kommentare

  1. Gratulation an alle Kadermitglieder der U19 und A-Herren Teams und ihre Trainer und Betreuer, dass sie trotz allen zur Zeit einfach noch nicht optimalen Zuständen nicht den Kopf hängen lassen und weiter Vollgas geben!

    Irgendwann werden die Zeiten rosiger, vorher braucht es wohl noch die total verrückten Spinner wie die und uns, die einfach aus Freude und Liebe zum Sport am Ball sind…

    Und viel Glück in Dänemark!!!