7. Spieltag MaXxPrint FBL Damen

Trifft mit dem UHC Weißenfels in der 1. MaXxPrint FBL auf deutlicher weniger Widerstand: Pauline Baumgarten (rechts; hier im Dress der deutschen Nationalmannschaft). /Bild: F. Buechting

Die Damen MaXxPrint FBL nähert sich ihrem neunten und damit letzten Spieltag der Saison. Am vergangenen 7. Spieltag erlebte die Liga keine weiteren Überraschungen, im Gegensatz zu den Spielen im Januar. Vielmehr stellten die Tabellenführer Grimma und Weißenfels erneut die Verhältnisse bei den Damen klar und ließen nichts anbrennen. Somit ist die aufkeimende Spannung in der Damen Bundesliga ebenso schnell erloschen wie sie aufkam.

Die vergangenen Spieltage in der 1. MaXxPrint FBL der Damen brachte die leise Hoffnung auf, dass die Liga doch noch mehr sportliche Spannung und weniger Vorhersehbarkeit birgt als es ihre Situation vermuten lässt. Doch dieser vagen Zuversicht stellte sich am 7. Spieltag die Realität mit all ihrer Deutlichkeit und Dominanz der beiden Mannschaften an der Tabellenspitze entgegen. Mit jeweils mehr als sieben Toren Unterschied stellten am Samstag die Damen des MFBC Wikinger Grimma und am Sonntag die Frauen vom UHC Weißenfels die absolute Souverinät wieder her. Vor allem der SSV Heidenau konnte Weißenfels nicht trotzen. In der Partie zwischen dem UHC und den Dresdnerinnen sollte die Überlegenheit nicht nur anhand des Punktestandes erkennbar sein. Auch ein kurzer Blick auf die Mannschaftsaufstellung zeigte bereits, welches der beiden Teams die Nase vorn haben sollte. Fünfzehn Weißenfelserinnen standen gerade einmal sieben Gästen auf dem Feld gegenüber. Das brach den dezimierten Gästen spätestens im letzten Drittel das Genick, das der Gastgeber deutlich mit 4:0 gewann.

Der MFBC hingegen wiederholte in der Muldentalhalle nur seine ungebrochene Siegesserie gegen den hauseigenen Kontrahenten aus Leipzig. Lediglich die Höhe der Niederlagen variiert für die Löwen Ladies zwischen moderat bis horrend. Dabei fällt das Ergebnis vom vergangenen Samstag in die Kategorie “moderat”, denn mit Ergebnissen wie 14:3 zu Beginn der Saison zog der Schwesterverein aus Grimma schon deutlich härtere Seiten auf.

Mit den zwei verbleibenden Spieltagen kann für die unteren Mannschaften nun todsicher nichts mehr an der Tabelle verändert werden. Mit einem eklatanten Vorsprung von sieben Punkten kann sich der UHC Weißenfels in weiter Ferne vom nächsten Verfolger, dem zweiten Platz sicher sein. Die Löwen Ladies Leipzig haben dann am kommenden Spieltieg am 05. März gegen den SSV Heidenau die letzte realistische Chance die Saison nicht punktelos zu beenden.

Die Ergebnisse:

MFBC Wikinger Grimma – MFBC Löwen Ladies Leipzig 9:0

UHC Weißenfels – SSV Heidenau 8:1