Damen final4 komplett

Reisen im Mai zum final4: Meister Grimma (Sonja Dietel, links) und UHC Sparkasse Weißenfels. /Bild: floorball-europe.com, R. Schuba

Die Paarungen für das erste Damen final4 im Mai stehen nach dem letzten Pokal Spieltag in der Oststaffel fest. Der ASV Bordesholm und Bremen treffen auf die Damen vom UHC Sparkasse Weißenfels und MFBC Wikinger Grimma. Ein klein wenig schimmerten dabei auch die berühmten Gesetze des Pokals durch.

Wer hätte gedacht, dass sich die Gesetze des Pokals auch auf den der Damen anwenden lassen. Zumindest ein wenig trafen die viel beschworenen ausgeheblten Gesetzmäßigkeiten auch im vierten und damit letzten Pokal Spieltag der Staffel Ost zu. Zu aller erst rafften sich die MFBC Löwen Ladies zum nachgeholten Pokalspieltag im Gegensatz zu ihren bisherigen mäßigen bis schlechten Leistungen in der Liga zusammen und schafften ein passables 1:5 gegen ihren Vereinsrivalen MFBC Wikinger Grimma, die immerhin den Heimvorteil für ein höheres Ergebnis hätten nutzen können. Somit stehen die Leipzigerinnen nur knapp hinter Grimma auf Platz 3. Balsam für die Seele der Mannschaft, die die FBL-Saison wohlmöglich punktelos beenden wird. Ein weiteres unerwartetes Ergebnis erspielten anschließend die Dresdnerinnen vom SSV Heidenau gegen Weißenfels. Zwar recht ereignislos, weil gerade einmal ein Tor fiel, aber doch respektabel schlugen sich die Sachsenfrauen gegen den Vizemeister. Dabei hatten ein ums andere Mal auch die Dresdner die Chance zum 1:1.

Im Kellerduell gab es ebenso eine kleine Überraschung. Mit dem 2:1-Sieg der bisher sieglosen und grünschnäbeligen Floor Fighters gegen die Spielgemeinschaft aus Berlin hätte wohl keiner gerechnet. Somit bewiesen die Schlusslichter aus Chemnitz, dass es sich lohnen kann zum letzten Spieltag anzureisen, bei dem letztlich nur das Spiel um den letzten Platz stattfindet. Im Vorfeld des Spieltages flammte die Diskussion auf, ob Aufwand und Nutzen für die Tabellenletzten zum Spieltag in Turnierform nicht in einem Ungleichgewicht stände. Zwar änderte sich durch den Sieg von Chemnitz nichts an ihrem Tabellenplatz – durch das schlechte Torverhältnis belegen sie weiterhin Platz 6 – doch bewiesen die Mannschaften ihren sportlichen Ehrgeiz auch am Tabellenende.

Im Spiel um Platz 1 standen sich der UHC Sparkasse Weißenfels und Meister Grimma gegenüber. In einem knappen Spiel sorgte Laura Neumann im letzten Drittel für den entscheidenden Treffer zum 4:3. Damit erreichte Weißenfels die Tabellenspitze und sicherte sich den Einzug ins final4 am 15. Mai in Ingolstadt. Der MFBC Wikinger Grimma qualifizierte sich ebenfalls. Damit tragen die beiden Spitzenreiter der 1. MaXxPrint Damen FBL gegen den ASV Bordesholm und TV Eiche Horn Bremen das erst Damen final4 aus. In den Halbfinals sehen die Paarungen laut Modus folgendermaßen aus:

Halbinale I: UHC Sparkasse Weißenfels – TV Eiche Horn Bremen
Halbfinale II: ASV Bordesholm – MFBC Wikinger Grimma

Die Ergebnisse des Floorball Deutschland Pokals Staffel Ost:
MFBC Löwen Ladies Leipzig – MFBC Wikinger Grimma 1:5
SSV Heidenau – UHC Sparkasse Weißenfels 0:1
Floor Fighters Chemnitz – SG Berlin 2:1
SSV Heidenau – MFBC Löwen Ladies Leipzig 1:3 (Spiel um Platz 3)
UHC Sparkasse Weißenfels  – MFBC Grimma 4:3 (Spiel um Platz 1)

Finale Pokal-Tabelle Staffel Ost:
1. UHC Sparkasse Weißenfels (19)
2. MFBC Wikinger Grimma (16)
3. MFBC Löwen Ladies Leipzig (15)
4. SSV Heidenau (9)
5. SG Berlin (3)
6. Floor Fighters Chemnitz (3)

Kommentare

  1. mh, das mit der tabelle verstehe ich nicht. es hiess doch es ist das spiel um platz fünf und damit sollte die tabelle der vorrunde ja egal sein und chemnitz auf platz 5 oder?