Wild West im Osten

Hoch den Tierschädel! Mit "Limonádový Joe" gewann erstmals ein tschechisches Team den Chemnitz Cup. /Foto: Anja Thurow, floor-fighters.de

Letztes Wochenende stieg zum mittlerweile siebten Mal der Chemnitz Cup. Bei dem großen Mixed-Turnier in Sachsen starteten dieses Jahr 34 Teams mit insgesamt rund 220 Spielern. Das Motto: „Wild, Wild, West“.

Stilecht gekleidet: Nationalspielerin Andrea Gerdes vom Team "A-Style" aus Berlin. /Foto: Anja Thurow, floor-fighters.de

Passend dazu war die Siegertrophäe dann auch ein Büffelgeweih in Western-Optik. Sieger wurde das tschechische Team “Limonadovy Joe”, dass im Finale gegen die Vorjahressieger “Team Unihockeyshop” (u.a. mit den Mucha-Zwillingen und Philipp Hühler) mit 5:2 gewann. Erstmals fand das Event auf dem Parkett der Hartmannhalle statt,  der größten Chemnitzer Sporthalle. Sie bot einen Top-Rahmen mit Wild West Area im Foyer und drei großen Feldern im Hallenbereich. Turnierchef David Reich: „Vor dem Turnier war uns etwas bange, ob wir das alles unter einem Dach gestemmt bekommen. Aber letztlich war es ein perfektes Turnier, welches wir sehr gerne auch im nächsten Jahr an gleicher Stelle anbieten möchten, vielleicht sogar noch ein Stück weit größer.” Denn nach dem durchweg positiven Feedback der Teams würden sicher weitere neue Mannschaften nach Chemnitz kommen, so Reich weiter.

Der Chill Out Bereich im Foyer mit Liegestühlen und Strohballen. /Foto: Anja Thurow, floor-fighters.de

Besondere Bewunderung gab es für die angesprochene Ausgestaltung des Foyers der Halle, welches komplett in eine kleine Western-Landschaft verwandelt wurde. „Für so ein Turnier zählt nicht nur der sportliche Anreiz, sondern auch das Gesamtpaket, aus Sport, Geselligkeit, Motto und Feier“, so Mitorganisator Sascha Franz, der sich um den reibungslosen Turnierablauf kümmerte. Nach 142 Spielen am Samstag ging es daher im „Club der Kulturen“ der TU Chemnitz mit diversen Spielen passend zum Motto weiter bis tief in die Nacht. Dennoch topfit präsentierten sich am Sonntag vor allem die am weitesten angereisten Mannschaften aus Tschechien und der Schweiz. „Das war schon Floorball vom Feinsten, was die zahlreichen anwesenden Nationalspieler da teilweise zauberten – und genauso schön, wie sich die reinen Hobbyspieler über jeden gewonnenen Ball gegen die Profis freuen konnten“, so Reich über das gelungene Mit- und Gegeneinander der verschiedensten Aktiven.

(Georg Schmidt, Pressemitteilung Floor Fighters Chemnitz)

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