Der erstrebte „Gute Start“

Entelmann (links) und Liebing (rechts) im Auftaktspiel des Polish Cup gegen die Schweizer National-Damen. / Bild: Elke Scholz

Der erste Tag der Polish Open begann mit dem guten Start, auf den Trainer Brechbühler vor dem Turnier gehofft hatte. Die Damen zeigten einen überzeugenden Einstand gegen die Schweiz und Norwegen. Die U19 Juniorinnen unterlagen in ihrem ersten Vergleich Polen 5:1.

Auch wenn es nicht gleich mit dem ersten Spiel der klassische „Gute Start“ ins Turnier war, dürfte es Bundestrainer Simon Brechbühler doch zufrieden gestimmt haben, was da seine Damen am ersten Tag der Polish Open zeigten. Nach einem fordernden Start in die Partie gegen den Damen Vize-Weltmeister Schweiz, kamen die deutschen A-Damen in Tritt und hefteten sich im Mitteldrittel an die Versen der Eidgenossen. Wieder einmal in guter Form präsentierte sich Stürmerin Franziska Liebing vom UHC Weißenfels. Sie scorte den Anschlusstreffer für Deutschland in der 25. Minute. Fünf Minuten später legte Teamkollegin Sara Patzelt zum 2:5 nach. Das Ergebnis blieb auch dank U19-Schlussfrau Indra Reck (Premiere in der A-Auswahl) beinahe bis zum Schluss einstellig, doch schließlich knackten die Schweizer Routiniers Mirca Anderegg und Corin Rüttimann – zusammen bringen es die beiden auf neun WM-Teilnahmen – die zweistellige Marke zum 11:2.

Gegen den WM-Siebten Norwegen drehten die A-Damen am Abend dann am Gas und zogen sofort nach Anstoß dank Andrea Gerdes und Franziska Liebing mit 2:0 davon. Über 40 Minuten gaben sie die Führung nicht aus der Hand. Lediglich im letzten Drittel erhöhte Norwegen den Druck und konnte das Schlussdrittel für sich entscheiden. Am Ende erspielten die Deutschen einen beachtenswerten 5:3-Sieg. Nach dem ersten Tag steht nun ein Sieg und eine Niederlage mit jeweils starken Mitteldritteln und schwachen Enddritteln in der Bilanz. Werden sie Obacht in den letzten 20 Minuten geben, dann wird auch gegen Finnland, Polen und Tschechien ein erfolgreiches Abschneiden möglich sein.

Die U19-Damen von Joel Heine zogen hingegen mit einem 1:5 im ersten Vergleich gegen Polen den Kürzeren. Nur Abwehrspielerin Josephin Gacon gelang es in Überzahl ein Tor zu erzielen und ähnlich wie bei den Damen fehlte es noch im letzten Drittel an Durchsetzungskraft. Insgesamt werden die Juniorinnen dreimal gegen die polnische Auswahl testen. (ms)

Die Resultate Polish Cup, 1. Tag
Schweiz – Deutschland (Damen) 11:2 (3:0, 3:2, 5:0)
Polen – Deutschland (U19 Damen) 5:1 (1:0, 1:0, 3:1)
Deutschland – Norwegen (Damen) 5:3 (2:1, 2:0, 1:2)