Kein Favorit strauchelt

Bild mit Symbolcharakter - In der ersten Pokalrunde strauchelten nicht die Favoriten, sondern ausnahmslos die Außenseiter (hier Chemnitz II). /Foto: Anja Thurow, floor-fighters.de

Floorball Deutschland Pokal, 1. Runde. Keine Überraschungen zum Auftakt: In der ersten Pokalrunde setzten sich am Wochenende durch die Bank die Favoriten durch. Vor allem Weißenfels ließ es krachen. Das Bundesliga-interne Duell zwischen Leipzig und Chemnitz ging klar an den MFBC.

„Butzbach kriegt den Hammer“, schrieb das Floorballmagazin nach der Pokalauslosung, als der Zweitliga-Neuling den Rekordmeister Weißenfels zugeteilt bekam. Und der hatte sich offensichtlich einiges vorgenommen und den Offensiv-Hammer eingepackt. 40 Minuten lang hielt sich Butzbach recht ordenlich, da stand es 1:9. Im Schlussabschnitt brachen jedoch alle Dämme bei den Hessen, Weißenfels erzielte 11 Treffer. Den Schlusspunkt, gleichzeitig das 20. Tor, setzte Siede 43 Sekunden vor Ende. Das Bundesliga-Duell zwischen dem MFBC und den Floor Fighters Chemnitz wurde im letzten Drittel entschieden, als Leipzig von 5:3 bis zur 47. Minute auf 9:4 stellte. Ebenfalls in der zweiten Runde sind: Dümpten, Südkamen, München, Bremen, SC DHfK Leipzig, Ludwigshafen, Magdeburg, Hamburg, Bonn und der TSV Neuwittenbek, die im Duell mit der SG Bordesholm/Neuwittenbek 7:3 gewannen.

Ergebnisse: Floorball Deutschland Pokal 1. Runde

Dümptener Füchse – Black Lions Landsberg 4:3

TV Südkamen – Bielefelder Teutonen 8:3

PSV Wikinger München – UHK Kassel Rangers 7:4

SV Rotta – TV Eiche Horn Bremen 4:16

SC DHfK Leipzig – USV TU Dresden 12:2

Floorball Butzbach – UHC Sparkasse Weißenfels 1:20

VBC Olympia Ludwigshafen – FBC Phönix Leipzig 6:2

Red Devils Wernigerode II – Floorball Tigers Magdeburg 6:9

SG Mittelnkirchen/Stade – ETV Hamburg 4:13

MFBC Löwen Leipzig – Floor Fighters Chemnitz 11:4

Floor Fighters Chemnitz II – SSF Dragons Bonn 4:15

SG Bordesholm/Neuwittenbek – TSV Neuwittenbek 3:7

(tn)