Klare Verhältnisse

Hamburg am Boden, MFBC oben auf – Leipzigs Christian Frische (mi.) markierte gegen den ETV zwei Tore. /Foto: Rudolf Schuba, floorball-europe.com

MaXxPrint FBL, 9. Spieltag. Das Spitzentrio gab sich am Wochenende keine Blöße und setzte sich endgültig von seinen Verfolgern ab. Weißenfels siegte als einziges Team einstellig, aber dennoch deutlich. Dresden meldete sich mit einem klaren Erfolg gegen Mitaufsteiger Lilienthal im Kampf um Playoff-Platz vier zurück.

Die tschechischen Legionäre Dresdens waren einmal mehr die dominierenden und entscheidenden Akteure beim 11:5-Sieg der Unihockey Igels gegen Lilienthal. Konik (2), Hulic (2), Tucek und Vrana sorgten mit ihren Treffern für eine klare 6:1-Führung nach 40 Minuten. Ein weiterer Hulic-Doppelpack (insgesamt 4+2) zwischen der 47. und 49. Minute brachte schließlich die endgültige Entscheidung. Damit bleibt Lilienthal zum siebten Mal in Folge ohne Punkt, während Dresden in der Tabelle an Hamburg vorbei auf Rang fünf vorrückt und nur noch einen Punkt Rückstand auf Berlin und Platz vier hat. Damit wird die Entscheidung, wer als viertes Team in die Playoffs einzieht, endgültig zum Dreikampf.

Dominant – Dresdens Daniel Hulic (Nr. 87) war gegen Lilienthal der überragende Akteur. /Foto: Andreas Schulz

Leipzig deklassiert Hamburg

Dagegen sind die ersten drei Plätze spätestens seit diesem Wochenende vergeben. Denn nach Weißenfels und Wernigerode ist nun auch Leipzig seinen Verfolgern enteilt. Im Sechs-Punkte-Spiel gegen Hamburg siegten die Löwen klar und deutlich mit 13:3 und revanchierten sich damit für die 3:7-Hinspielpleite am 6. Spieltag. Seit dieser Pleite und dem folgenden Trainerwechsel (Sumén und Unger ersetzten Lehmann) gewann der MFBC alle seine Spiele und liegt mittlerweile sechs Punkte vor dem Vierten Berlin. Gegen Hamburg sorgte, erstmals in dieser Saison, zunächst der zweite Block für die Tore: Persson, Harnisch und Fritsche erzielten die ersten drei Treffer, Fritsche zudem das zwischenzeitliche 5:0 (28.). Die restlichen Tore gingen auf das Konto der überragenden ersten Reihe, angeführt von Leipzigs Tormaschine Julle Sumén. Der Finne war mit fünf Toren und einer Vorlage wieder mal Topscorer seiner Mannschaft. Diesem Offensivfeuerwerk hatte der ETV, mit gerade einmal zehn Feldspielern angereist, nichts entgegenzusetzen.

Ganz vorne ziehen weiterhin Rekordmeister Weißenfels und Champion Wernigerode ihre Kreise. Während Weißenfels gegen Chemnitz erfolgreich Rache für die bisher einzige Saisonniederlage nahm (5:6 am 2. Spieltag) und souverän 9:1 siegte, bekundeten die Red Devils mit Berlin nur im ersten Abschnitt Mühe (2:2), ehe sie im weiteren Spielverlauf davonzogen und letztlich 10:5 gewannen – das knappste Ergebnis eines Spieltags der klaren Verhältnisse.

 

Ergebnisse MaXxPrint FBL Herren

9. Spieltag

UHC Sparkasse Weißenfels – Floor Fighters Chemnitz 9:1
Unihockey Igels Dresden – TV Lilienthal 11:5
MFBC Löwen Leipzig – ETV Hamburg 13:3
BA Tempelhof Berlin – Red Devils Wernigerode 5:10

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(tn)

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