Zurück auf der TV-Bühne

Wieder im TV - Am 8. und 9. Spieltag produzierte der schwedische Sender TV 4 erstmals in dieser Saison wieder Spiele der Superligan. /Foto: Floorballmagazin/JK

Europafenster. Seit dem 8. Spieltag produziert der schwedische Sender TV 4 endlich wieder Superligan-Spiele. Gleich in der zweiten Partie zwischen Warberg und Pixbo bahnten die Kameras dabei denkwürdige Szenen auf Band: eine unmögliche Parade gefolgt von einem Highspeed-Zorro der Extraklasse. Das Beste: Die Highlights gibt´s wieder kostenlos im Internet.

Spektakulärer Save kippt Spiel

Spielentscheidende Szene - Svensson wird per Querpass bedient, Hedlund hechtet rüber und kratzt den Ball von der Linie. /Foto: Screenshot tv4.se

Svenska Superligan. Pixbo Wallenstam ist die Mannschaft der Stunde in der Superligan. Der Kultclub aus Göteborg, Europacup-Sieger von 2003, kassierte in neun Saisonspielen erst eine Niederlage (gegen Spitzenreiter Storvreta) und liegt damit auf Platz drei. Zweimal innerhalb von zwei Wochen musste Pixbo zuletzt im TV-Spiel ran. Gegen Jonköping sprang dabei ein knapper 8:6-Heimerfolg heraus (zu den Highlights), eine Woche darauf gegen Warberg drehte man einen 2:5-Rückstand in der 32. Minute in einen 10:5-Sieg. Das 7:5 von Zorro-König und Pixbo-Kapitän Peter Runnestig, der in dieser Saison sein Comeback nach langer Verletzung feiert, war dabei ein echter Leckerbissen. Mindestens ebenso spektakulär war allerdings eine Parade von Wallenstams Goalie Jon Hedlund, der mit einem katzenartigen Reflex gegen Warbergs Magnus Svensson das 2:6 verhinderte. Danach gelang Warberg nichts mehr, Pixbo hingegen alles. „Nach Hedlunds Reaktion ist das Spiel gekippt“, sagte TV4-Moderator Patric Skoglund (zu den Highlights).

Pixbos Comeback war aber nicht das einzige Ausrufezeichen des vergangenen Spieltags. Am meisten ließ Aufsteiger Jonköping aufhorchen. Das Team deklassierte Tabellenführer Caperiotäby in deren Halle 4:14 und rückte damit auf Playoff-Platz sechs vor. Täby musste dagegen die Spitze an Storvreta abgeben, die Helsingborg 3:1 besiegten.

Alle Informationen zur SSL unter innebandymagazinet.se

 

Sieggarant - Wiler-Kapitän Matthias Hofbauer traf bisher in allen 13 Saisonspielen. /Foto: Florian Büchting, unihockey-pics.de

Hofbauer überragend

Swiss Mobiliar League. Was für ein Spitzenspiel in der SML: Im Duell Dritter gegen Erster siegte Wiler-Ersigen in letzter Sekunde gegen GC Zürich und baute seine Tabellenführung damit auf neun Punkte aus. Sieggarant war einmal mehr Wiler-Kapitän Matthias Hofbauer. Der Stürmer erzielte zwei Sekunden vor Ultimo auf Vorlage seines Bruders Christoph Hofbauer den 9:8-Siegtreffer. Bereits im Duell gegen den Fünften Köniz vor knapp zwei Wochen war es Matthias Hofbauer, der mit seinen Toren zum 5:4 und 6:4 in den letzten zehn Minuten den Sieg sicherte. Der Wiler-Kapitän war bisher in allen 13 Saisonspielen mindestens einmal erfolgreich.

Ein ganz wichtiger Sieg gelang Waldkirch St. Gallen mit dem Deutschen Nationalspieler Philipp Hühler. Durch den 7:5-Erfolg in Uster hielt „Wasa“ den Anschluss an die Playoff-Ränge. Der Rückstand auf Chur mit Nationalmannschaftskollege Bernieck, das sich am Wochenende durch ein 7:6 s.D. über Malans auf Rang acht schob, beträgt fünf Punkte. Der Vorsprung auf den Vorletzten Kloten-Bülach Jets ist indes mittlerweile auf 13 Zähler angewachsen.

Einen verbrauchten Monat, kurz vor der WM, erwischte Nationalmannschafts-Kapitänin Sandra Dirksen. Mit ihrem Team, Meister Red Ants Rychenberg Winterthur, verlor Dirksen drei der letzten vier Spiele, allesamt gegen die Teams aus dem Spitzenquartett (Zug, Dietlikon und Chur). Aktuell rangieren die Red Ants auf Rang drei, der Rückstand auf Tabellenführer Chur ist bereits auf 15 Punkte angewachsen.

Alle Informationen zur SML unter unihockey.ch und swissunihockey.ch

 

Oben auf - SSV führt die finnische Salibandyliiga an. /Foto: Mikko Hyvärinen

SSV übernimmt Tabellenspitze

Salibandyliiga. Acht Siege in gut vier Wochen: So lautet der beeindruckende Arbeitsnachweis von Meister SSV Helsinki. Durch den jüngsten 4:2-Erfolg über Lokalrivale Tapanilan Erä übernahm SSV am 12. Spieltag erstmals die Tabellenführung in der Salibandyliiga. Dahinter reihen sich drei Verfolger mit je zwei Punkten Rückstand: Classic, Vizemeister SPV und eben Tapanilan Erä. Das Spitzenquartett hat sich bereits leicht abgesetzt, der Fünfte Espoo hat vier Zähler Rückstand.

Alle Informationen zur Salibandyliiga unter salibandyliiga.fi

 

Absturz in der Extraliga - Future Prag. /Foto: Andreas Schulz, berlinfloorball.open.com

Future rutscht ab

Fortuna Extraliga. Während in den anderen drei Topligen jeweils die Meister die Tabelle anführen, steht Tschechiens Champion Tatran aktuell nur auf Rang drei. Zuletzt setzte es eine 6:7-Niederlage gegen Brünn – gegen das gleiche Team hatte Tatran bereits zum Saisonauftakt verloren. Chodov nutzte die Gunst der Stunde und zog mit einem 8:2 gegen Havirov vorbei auf Rang zwei. Den Spitzenplatz behauptete Vitkovice, denen dafür ein Punkt bei der 4:5-Niederlage nach Verlängerung in Mlada Boleslav reichte. Nachdem im letzten Europafenster Vizemeister Ostrava als Sorgenkind dastand, das seitdem jedoch mit drei Siegen und einer Sudden Death Niederlage zehn Punkte sammelte, hat mittlerweile Future Prag diesen Platz eingenommen. Future, seit Jahren Stammgast in den Playoffs, hat seine letzten sechs Spiele allesamt verloren und rutschte dadurch aus der Spitzengruppe auf Rang zehn ab.

Alle Informationen zur Fortuna Extraliga unter florbal.cz

(tn)