Von der Bank aufs Feld – Zell, Kuhlmann und Hoffmann (v. l.) erhielten gegen Australien ihre Bewährungschance. /Foto: Florian Büchting, unihockey-pics.de
Nach dem überzeugenden 8:0-Erfolg über Australien warten morgen die starken Finninnen auf Deutschland. Doch das Team ist heiß auf den schweren Gegner: “Wir wollen zeigen, dass Deutschland in der Lage ist, geiles Floorball zu spielen”, sagt Flügel Franziska Kuhlmann im Interview.
Floorballmagazin: Hallo Franziska, heute war dein erster Einsatz bei der WM, du hast ein Tor geschossen. Wie schätzt du die eigene Leistung ein?
Franziska Kuhlmann: Wir haben alle gewusst, dass das Spiel eine hohe Anforderung an das Team wird. Ich wusste zunächst, dass ich anfangs nicht spiele, habe mir aber vorgenommen beim Einwechseln ein Tor zu schießen und 100 Prozent zu zeigen. Das habe ich erfüllt, ich bin also sehr zufrieden. Die Motivation war im Team aber auch vorm Spiel enorm hoch.
Im zweiten Drittel wurden einige Umstellungen in den Reihen vorgenommen, danach stockte der Spielfluss etwas. Wie hast du diese Umstellungen empfunden?
Der dritte Block mit Larissa Engel, Josi Gacon und mir hat dann gespielt. Andrea, Katja und Antje waren dann raus. Das war anfangs etwas chaotisch, aber dann hat es das Spiel nicht weiter beeinflusst. Ich musste eh erstmal in das Geschehen reinfinden, da es mein erster Einsatz war. Da war ich etwas mit mir und meiner Position beschäftigt.
Insgesamt habt ihr heute aber ein Superspiel gegen Australien abgeliefert. Morgen warten die starken Finninnnen. Was nehmt ihr euch gegen diesen Gegner vor?
Unser Ziel ist es zu zeigen, dass Deutschland in der Lage, ist geiles Floorball zu spielen. Natürlich wollen wir wieder maximalen Einsatz zeigen. (ms)
Video-Interview mit Antje Schmidt
















