Kantersiege fürs Spitzenduo

Drückend überlegen – Weißenfels-Defender Vaicis (vorn) bearbeitet mit Teamkollege Händler BAT-Center Nass (beide verdeckt). /Foto: Andreas Schulz

MaXxPrint FBL, 11. Spieltag. In den letzten Partien vor der Winterpause verteilten Chemnitz und Berlin reichlich Geschenke ans Spitzenduo und kassierten jeweils herbe Klatschen gegen Wernigerode bzw. Weißenfels. Auch die Aufsteiger waren ohne Chance: Lilienthal unterlag Hamburg, Dresden verlor in Leipzig.

Immerhin eine Erfolgsmeldung konnte Chemnitz im Zusammenhang mit dem Duell gegen Meister Wernigerode vermelden: Die Aktion “300+”, mit welcher erstmals in einem normalen Ligaspiel mehr als 300 Zuschauer gelockt werden sollten, wurde ein Erfolg. So sahen 305 Zuschauer in der Schlossteichhalle, wie die Floor Fighters eine Lektion erteilt bekamen. Bis zur Spielhälfte war die Partie noch einigermaßen ausgeglichen, zu dem Zeitpunkt führte Wernigerode 3:1. Die zweiten 30 Minuten spielten nur noch die Red Devils und schenkten Chemnitz neun weitere Treffer ein. Eine schöne Bescherung für den Meister, für die Floor Fighters, die in dieser Saison anderen Spitzenteams daheim schon beeindruckende Duelle geliefert hatten (6:5 gegen Weißenfels, 6:7 gegen Leipzig), hingegen die höchste Niederlage der laufenden Spielzeit.

Tormaschine läuft – Wernigerode (im Bild: Löwenberg) deklassierte Chemnitz. /Foto: Andreas Schulz

“Indiskutable Leistung”

Das gleiche Schicksal ereilte Berlin bei Tabellenführer Weißenfels. 14:3 siegte der UHC, für BAT die höchste Saisonniederlage. Dabei hatte die Partie zunächst einen spannenden Verlauf genommen. Das auch spielerisch ausgeglichene Startdrittel endete 2:2. Bis zur 30. Minute blieb das Duell noch eng, dann brach BAT ein und verteilte Weihnachtsgeschenke am laufenden Band. “Die Leistung in der zweiten Spielhälfte war indiskutabel”, monierte BAT-Kapitän Kratochvil und ließ auch den knapp besetzten Kader seines Teams nicht als Entschuldigung durchgehen. Weißenfels feierte hingegen den neunten Sieg in Serie und geht als Spitzenreiter in die nun folgende 5-wöchige Winterpause.

Souveräner Sieg für Hamburg

Den Untergang BAT´s wird der ETV Hamburg mit Wohlwollen registriert haben dürfen. So rückten die Hanseaten durch den ungefährdeten 8:3-Sieg im Nord-Derby mit Lilienthal wieder bis auf zwei Punkte an Berlin heran. Dabei hat Hamburg noch ein Spiel (gegen Dresden) in der Hinterhand und ein um 16 Treffer besseres Torverhältnis. Aufsteiger Lilienthal ging zwar durch Heike in der 9. Minute in Führung, danach drehte Hamburg die Partie jedoch und baute seine Führung bis zum Ende des zweiten Drittels auf 7:2 aus. Der letzte Abschnitt war dann ausgeglichen, anders als in so vielen Spielen davor blieb der große Schlussspurt Lilienthals aus.

Leipzig gewinnt Sachsen-Derby

Im heutigen Sonntagsspiel holte sich Leipzig einen wichtigen 8:6-Erfolg gegen Dresden. Damit bleiben die Löwen dem Spitzenduo Wernigerode und Weißenfels auf den Fersen. Die letzten beiden Spieltage Anfang Februar versprechen schon jetzt Spannung. Dann trifft Leipzig zunächst auf die Red Devils und anschließend auf den UHC Sparkasse.

MaXxprint FBL Herren: 11. Spieltag

Floor Fighters Chemnitz – Red Devils Wernigerode 1:12
MFBC Löwen Leipzig – Unihockey Igels Dresden 8:6
UHC Sparkasse Weißenfels – BA Tempelhof Berlin 14:3
TV Lilienthal – ETV Hamburg 3:8

(tn)

flattr this!

Was denkst du?

Du musst eingeloggt sein, um kommentieren zu können.

Floorballmagazin © 2012 All Rights Reserved

Designed by WPSHOWER

Powered by WordPress