U19-Damen-Trainer ausgetauscht

Gehen in Zukunft getrennte Wege - Daniel Mahnken (l.) und Joel Heine (r.). / Foto: Florian Büchting, unihockey-pics.de

Gehen in Zukunft getrennte Wege - Daniel Mahnken (l.) und Joel Heine (r.). / Foto: Florian Büchting, unihockey-pics.de

Vier Monate vor der anstehenden U19-Damen-WM in der Slowakei wird der Trainerstab der deutschen Auswahl umgekrempelt. Simon Brechbühler und Oliver Bachofen ersetzen übergangsweise Joel Heine und Inge Kuld, Daniel Mahnken bleibt der Mannschaft erhalten. Die Juniorinnen sollen sich noch bis zur WM die Spielphilosophie der A-Damen aneignen können.

„Im Hinblick auf die WM wollte ich neue Impulse in die U19 bringen,“ erklärt Stefan Erkelenz, Ressortleiter Sport bei Floorball Deutschland. Die Arbeit von Joel Heine und Inge Kuld sei im Rahmen ihrer und der Möglichkeiten des Verbandes sehr gut gewesen, allerdings hätte man mit Simon Brechbühler und Oliver Bachofen Know-How im Verband, das man intensiver nutzen wolle. Das würde hauptsächlich die interne Kommunikation und die weiterführende bzw. perspektivische Arbeit betreffen.

Spannungen habe es zwischen beiden Trainerstaben nicht gegeben, erklärt Brechbühler, eher „eine spannende Zusammenarbeit“. Die U19 habe bereits früh versucht, das Spielsystem und die Philosophie des A-Damenteams zu übernehmen. Bis zur WM hin soll nun gewährt werden, dass dieses Konzept voll durchgezogen werden kann und die U19 den Anschluss an das Nationalteam nicht verliert. „Prognosen für Resultate sind zum jetzigen Zeitpunkt schwer. Unsere Gegner sind uns bis auf Österreich gänzlich unbekannt und unser Potential ist aktuell noch nicht ausgeschöpft“, stellt Brechbühler fest.

Die nunmehr ehemalige U19-Co-Trainerin Inge Kuld sieht den Trainerwechsel überwiegend postiv, ist sich aber auch der Risiken bewusst. „Ich denke, die Änderung kann etwas bringen und bewirken. Es handelt sich um zwei sehr gute Trainer, die die Mannschaft übernehmen. Nur hoffe ich, dass die Mädels keine Umstellungsprobleme haben werden und in den letzten vier Monaten vor der WM schnell mit dem neuen Trainerstab klarkommen.“ Einen anderweitigen Einsatz für den Verband habe Kuld vorerst abgelehnt.