Strauchelt weiter durch die WM-Quali – Dänemark (am Boden: Adamsen) siegte mühevoll gegen Belgien. /Foto: IFF
WM-Qualifikation. Nachdem Dänemark einmal mehr nicht überzeugen kann und einen mühevollen Sieg über Belgien erringt, müssen die Skandinavier morgen mit zwölf Toren gewinnen, um sich die WM-Chance zu erhalten. Die Spiele der Underdogs bleiben hingegen unberechenbar und spannend.
Nach den beiden Klatschen gegen Deutschland (3:14) und Norwegen (2:11) löste Dänemark heute wenigstens seine Pflichtaufgabe gegen Belgien. Doch wie schon im bisherigen Verlauf des Quali-Turniers konnten die Dänen nicht recht überzeugen. Vor allem vorne lief einmal mehr wenig: So stand knapp vor Ende des zweiten Drittels eine magere 3:0-Führung. Ein Doppelschlag der Belgier binnen zwölf Sekunden kurz vor der Pausensirene brachte Außenseiter Belgien plötzlich sogar ins Spiel zurück, Dänemark zitterte. Doch die Skandinavier hatten Anfang des Schlussdrittels die richtige Antwort parat und beseitigten durch drei schnelle Treffer bis zur 47. Minute letzte Zweifel an ihrem Pflichtsieg. Dennoch ist das 7:3 nach 60 Minuten wohl zu wenig für Dänemark. Denn in der Quali-Gruppe 2 gewann Serbien heute gegen Italien 6:2 und steht damit bei drei Siegen, zwei Niederlagen und einem ausgeglichenen Torverhältnis. Um sich über den Quervergleich als bester Gruppen-Dritter doch noch für die WM im Dezember zu qualifizieren, müsste Dänemark, aktuell mit einem Torverhältnis von -12, morgen die Franzosen mit mindestens zwölf Treffern Unterschied besiegen, um die Serben zu überholen. Angesichts der bisherigen Leistungen ein wenig realistisches Szenario.
Dänemark – Belgien 7:3 (1:0, 2:2, 4:1)
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Auch wenn die Außenseiter Belgien, Frankreich und Spanien mit den Spitzenrängen erwartungsgemäß nichts zu tun haben: Die Duelle dieser Teams untereinander sind knapp, spannend und unvorhersehbar – ein enger Kampf um den vierten Abschlussrang. Nachdem Belgien (3:0 gegen Spanien) sowie Frankreich (5:4 gegen Belgien) jeweils einen Sieg feiern durften, waren heute die Iberer dran. Die ließen Frankreich keine Chance und gewannen überzeugend 8:3. Entscheidend war dabei eine kurze Druckphase der Spanier, in welcher sie zwischen 31. und 35. Minute von 2:2 auf 5:2 davonzogen. Damit sind die Spanier, die morgen zum Abschluss des Turniers auf die starken Norweger treffen, auf den vierten Rang vorgerückt.
Spanien – Frankreich 8:3 (2:1, 3:1, 3:1)
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