Relegation vorzeitig entschieden

Im Frühjahr 2010 schickte Bonn recht unerwartet Bremen in die Zweitklassigkeit. Mittlerweile spielen beide Mannschaften in der 2. Bundesliga, nur Bremen will 2012 aber zurück. / Foto: Florian Büchting, unihockey-pics.de

Im Frühjahr 2010 schickte Bonn recht unerwartet Bremen in die Zweitklassigkeit. Mittlerweile spielen beide Mannschaften in der 2. Bundesliga, nur Bremen will 2012 aber zurück. / Foto: Florian Büchting, unihockey-pics.de

Pünktlich vor Deadline ziehen Bonn und Leipzig zurück und verzichten auf einen möglichen Aufstieg in die Königsklasse. Die anstehenden Playoffs der 2. Bundesliga verlieren einen erheblichen Teil ihrer Brisanz, die Playdown-Partien der 1. Bundesliga mutieren zu kostspieligen Freundschaftsspielen. Die Reaktionen variieren zwischen Verständnis und Frust.

Als Favoriten wären der SSF Bonn und der SC DHfK Leipzig in die Playoffs der 2. Bundesliga nicht gestartet. Der Verzicht einen möglichen Aufstieg in die Königsklasse wahrzunehmen sorgt dennoch für eine späte Kettenreaktion sowie für Emotionen zwischen Nachsicht und Verbitterung bei der betroffenen Konkurrenz. Während sich die Teilnehmer der Playdowns der 1. Bundesliga zum Saisonhöhepunkt auf bis zu neun wichtige Spiele gegen den Abstieg einstellten und Bremen und Döbeln ihren Aufstieg über sportlichen Erfolg erkämpfen wollten, ist die Spannung mit einem Schlag weg. Bonn und Leipzig weisen aber darauf hin, dass man langfristig eine Mannschaft aufbauen wolle und den Umständen entsprechend im Sinne der Spieler und des Vereins handeln müsse.

„Für die jungen Spieler der richtige Schritt“

„Fakt ist, dass die Deadline dieses Jahr meines Wissens der 28.2. war,“ erklärt Leipzigs Routinier Mathias Digulla, „wir, die Mannschaft und die sportliche Leitung haben uns vor ein paar Wochen zusammengesetzt und das Ganze besprochen. Wir sind als Team einheitlich zu dem Entschluss gekommen, dass ein Aufstieg für uns nicht in frage kommt. Da sind die älteren, erfahrenen Spieler, die alle einem Beruf nachgehen und es schon kaum regelmäßig zum Training schaffen. Zum anderen sind dieses Jahr viele junge Spieler herangeführt worden, die sicherlich auf einem guten Weg sind, aber für die der Sprung in die 1. Liga zu früh kommen würde.“

Insgesamt müsse eine Playoff-Mannschaft in der 2. Bundesliga nicht unbedingt das sportliche niveau haben, um in der 1. Bundesliga mitzuspielen, erklärt Digulla. Man müsse abwägen, ob es eine Mannschaft sportlich tatsächlich weiterbringt, wenn sie Woche für Woche von den anderen Erstligisten abgeschossen werde. „Oder man spielt weiter in der 2. Bundesliga und lässt der Mannschaft Zeit sich weiterzuentwickeln – gerade für die jungen Spieler ist das meiner Meinung nach der richtige Schritt.“

Für die Enttäuschung der Konkurrenz hat Digulla Verständnis: „Klar ist es für die Teams in der 1. Bundesliga unglücklich, dass gerade jetzt die Entscheidungen offiziell gemacht werden und so die ‚Spannung‘ raus ist, aber ich denke doch, dass der sportliche Anreiz für eine bessere Platzierung immer noch vorhanden sein sollte.“ Einer Vorverlegung der Deadlines steht Digulla skeptisch gegenüber. „Was sollte es für einen unterschied machen, wenn die Deadline eher ist? Dann wissen es die unteren Teams halt früher. Dann ist das Ergebnis aber doch kein anderes, oder? Dann ist die Spannung doch auch raus oder nicht? Oder soll es eine Regelung geben, dass dann die Playdowns nicht gespielt werden?! Ich denke, das ist sehr schwer umsetzbar, da ja viele Teams ihre Hallen frühzeitig buchen müssen. Aber sicherlich gibt es genug Leute, die anderer Meinung sind.“

Bonn gibt ähnliche Gründe für den Verzicht an wie Leipzig, ergänzt sie aber mit einem logistischen Aspekt. Jan Patocka, Spielertrainer der Dragons, äußerte dem Unihockey-Portal gegenüber, dass man hohe Niederlagen für die junge Equipe befürchte, die man auch aus Motivationsgründen vermeiden wolle. Außerdem lägen alle Bundesliga-Vereine viel zu weit von Bonn entfernt. „Wir wollen nicht nur mit einer Rumpftruppe zu Auswärtsspielen fahren, wie das in unserer ersten Bundesligazeit der Fall war. So mussten wir einige unnötige Niederlagen hinnehmen“, so Patocka.

„Der ganze Reiz und Druck ist weg“

Die Reaktionen der Konkurrenz sind verschieden. Berlins Verteidiger Johannes Pauser moniert, dass Lilienthal viel für ihr Heimspiel auf die Beine gestellt habe und es jetzt plötzlich praktisch nur noch ein Freundschaftsspiel sei. „Der ganze Reiz und Druck ist weg. Es geht um nix mehr. Es sind nur noch Unkosten für die Vereine, da sie nichts wirklich erreichen können. Es werden ja keine tatsächlichen Platzierungen mehr ausgespielt. Ich habe mich wirklich auf heiße Duelle mit Emotionen und was alles dazugehört mit Lilienthal gefreut – das hier ist scheiße,“ bedauert der ehemalige Spitzentorhüter.

Pauser gibt aber zu, dass sich der augenblickliche Zustand nur sehr schwer vermeiden lässt. „Das ist schwierig. Felix Klein meinte, dass jedes Team in der 2. Bundesliga unterschreiben sollte, dass sie die Möglichkeit zum Aufstieg wahrnehmen wird. Oder die Teams sollten bis spätestens November der laufenden Saison Bescheid geben, ob sie aufsteigen wollen oder nicht. Der nächste in der Tabelle würde dann die Play-Offs spielen dürfen.“ Mit sorgen blickt Pauser dabei auf die kommende Saison: „Gerade da man sich überlegt hat die 1. Bundesliga aufzustocken, hätte man in der 2. Bundesliga wesentlich mehr Druck machen müssen, dass sich ihre Teams früh dazu bekennen, ob sie aufsteigen wollen oder nicht. Was ist jetzt mit nächster Saison?“

Etwas mehr Verständnis kann Lilienthaler Tobias Melde aufbringen: „Die Vereine an sich haben nichts falsch gemacht. Es ist halt nur ungünstig geregelt, dass Verzichte so spät noch möglich sind. Finanzielle Mittel und sportliche Anreize müssten eigentlich schon vor Saisonbeginn festgelegt und dem Verband gemeldet werden. Der Zeitpunkt ist nun für alle Beteiligten der ungünstigste, den es gibt. Die Playdowns werden trotz Sinnlosigkeit weitergeführt und besitzen keine Spannung mehr. Stattdessen werden viele Tausende Euros verfahren.

Nach einer durchwachsenen Ligaphase wurde die kommende Partie gegen Berlin als „Spiel des Jahres“ in lokalen Medien promotet. Die neuen Umstände muss man nun allen Interessierten erstmal erklären. Bei den Spielern macht sich indes Enttäuschung breit. „Und für uns, wo jetzt die Saison erst richtig beginnen würde, ist die Spannung mit einem Schlag raus.“

Der Bremer Till Geiler kann den Verzicht Bonns und Leipzigs nachvollziehen. 2010/2011 hatte Bremen auf einen noch unreifen Kader verwiesen und ebenfalls einen Playoff-Verzicht geäußert. Es sei zwar schade, dass nun alles so gelaufen sei, von einer vorgeschriebenen Bereitschaft als Zweitligist einen Aufstieg in die 1. Bundesliga annehmen zu müssen, hält Geiler aber wenig: „Ich denke nicht, dass das sinnvoll wäre, weil der Aufwand in der 1. Bundesliga bedeutend größer ist, als in der zweiten. Wenn in der 2. Bundesliga gespielt wird, um beispielsweise junge Spieler heranzuführen, heißt es das ja noch nicht automatisch, dass man auch den Aufwand der 1. Bundesliga stemmen kann.“

Kommentare

  1. „Was denkst du?“ fragt die Kommentarfunktion nach meiner Meinung…

    Babbel babbelt sich den Mund fuselig, aber erwähnt es gerne noch einmal:
    Erst in die Breite wachsen, dann in die Spitze! Auf Vereins-, Landesverbands- und Bundesebene. Ihr wollt immer möglichst Bundesliga spielen, Nationalmannschaft, grosses Erreichen, die grossen Helden mit Plastikstöcken im feurigen Scheinwerferlicht. Aber ohne tragbare Fundamente bringt eben alles nichts.

    Hört bitte endlich auf mit eurem pseudo-professionellem Geplapper wie „lässt der Mannschaft Zeit sich zu entwickeln“. Woher soll denn die Entwicklung kommen, wenn ihr keine Konzepte habt und konsequent danach handelt? Wo sollen denn „junge Spieler heran“ geführt werden? Woran? An die grosse weite Welt der 1. Bundesliga, in der die Top3 gegen den Rest regelmässig mit 10 Toren Vorsprung gewinnt? Wohin, wenn ihr nicht wisst wo ihr hinwollt und sie systematisch da hin führt?

    Schnallt es doch endlich und fahrt nicht durch die ganze Republik, um effektiv 20-30 Minuten Bälle durch die Halle zu schieben, sondern fahrt ins Nachbardorf und baut dort einen neuen Verein auf und noch einen und noch einen. Ausser Eiche Horn hat doch noch keiner der im Artikel erwähnten Vereine jemals einen neuen Verein im Umfeld initiiert. Lehrerfortbildungen, Schulprojekte. Baut darin eine grosse regionale Breite, einen wirklichen Nachwuchs auf und starke Strukturen auf Landesverbandsebene mit Leistungszentren (am einfachsten die Vereine mit den besten gegebenen Strukturen wie Weissenfels, Bremen, Köln), Trainerausbildungen und nach und nach mit Landesauswahlen. Nur so kriegt ihr junge Spieler und Talente in eure Vereine und könnt sie an etwas heranführen.

    Dass es viele gute Arbeiter gibt finde ich toll. Absolut. Doch das so „höchst professionelle“ pseudo-rivalisierende Gehabe von kraftlosen Pampers-Konkurrenten geht mir so was von auf den Sack.

    Kein Mitleid bitte, es tut nicht weh.

  2. Ich gebe Babbel größtenteils recht, wobei ich die Behauptung, weitere erwähnten Vereine hätten um sich herum nichts aufgebaut mit Vorsicht genießen lassen würde. Was beispielsweise die Entwickler in Berlin leisten, ist in diesem Terrain großartig – Bundesligamannschaften organisieren, Vereine mitbegründen und in ihrer Aufbauarbeit begleiten, Events veranstalten, Schulungen durchführen etc. Da leisten Personen wie Mühle, Oelke & Co. einiges. Nicht zuletzt dieses Magazin. In diesem Sinne, Grüße in den Nordosten 😉

    Außerdem denke ich, dass man die Breite und die Spitze nicht aus dem Blickfeld verlieren sollte. Die Spitze bietet immerhin die Möglichkeit auf die Sportart aufmerksam zu machen. Und wenn die Qualität stimmt werden Veranstaltungen der Bundesliga oder der Nationalmannschaft zu wichtigen Multiplikatoren, wie Münster bewiesen hat. Dass die Teilnehmer dieser „Spitze“ nunmal wollen, dass ihre Wettbewerbe ordentlich funktionieren und alles Sinn macht, ist doch in Ordnung.

    Dass die Breite langfristig noch wichtiger ist, steht außer Frage. Aber eben deshalb ist es doch wichtig, dass ein Bundesligaverein, der meistens größere Ressourcen hat um Entwicklungsarbeit zu betreiben, eine organisatorisch optimale Saison betreiten kann. So kann man Schulen auf Events aufmerksam machen oder die Zeit für den Nachwuchs besser einplanen. Die Bedeutung der Bundesligen komplett in Frage zu stellen und nur den Breitensport zu bedienen, wäre meiner Meinung gerade aus Entwicklungssicht zu kurz gedacht.

    Um zum Thema zurückzukehren, ich denke Planungssicherheit ist das Schlüsselwort. Die Verzichtsfristen müssen einfach viel früher, am besten bereits zu Beginn der Saison angesetzt werden. Dann wissen alle Vereine vor der Finalphase, was Sache ist.

  3. Wieso bekommen nun Bonn und Leipzig in vielen Reaktionen den „schwarzen Peter“ zugeschoben? Die Teams haben sich entsprechend dem Rahmen des Regelwerks „abgemeldet“. Viel mehr würde ich über Äusserungen wie: “Und für uns, wo jetzt die Saison erst richtig beginnen würde, ist die Spannung mit einem Schlag raus.”
    nachdenken, vielleicht wär bei einem „früheren Start“ die Playoff-Runde drin gewesen?! Freut euch auf die anstehenden Spiele, es gibt immer etwas zu lernen und zu verbessern!

  4. @casper: absolut, auch Mühle&Co machen in Berlin viel tolles! Aber meines Wissens schon länger, als es BAT und Bundesliga in Berlin gibt. Die treibende Kraft für die Breite ist meines Erachtens auch in Berlin nicht BAT / der Bundesligaverein.

    Ich spreche vor allem die fehlenden oder minimalistischen Konzepte der Bundesligavereine an. Es muss doch im Interesse jedes Vereins sein, dass nicht nur die (wenn es gut kommt) 20-80 eigenen Jugendlichen künftige Spieler der 1. Mannschaft sind, sondern noch potentiell mehrere Hundert oder Tausend (meine ich ernst) aus der Region. Ich finde es (von der ökologischen Perspektive ganz zu schweigen) regelrecht strohdumm, dass soviel Geld für Lizenzen, weite Fahrten, etc. ausgegeben wird, anstatt interessante Wettbewerbe in der Region zu schaffen. Graswurzelarbeit und Breitenförderung (Schule und Verein) gehört für mich ins Konzept (wenn es denn eines gibt) eines jeden Bundesligavereins!

    So lange dies nicht gewährleistet ist, machen Verzichtsfristen und anderes doch überhaupt keinen Sinn, vor allem weil es trotzdem immer Möglichkeiten geben wird nicht aufzusteigen, bzw. zurückzuziehen (wer dummerweise die Aufstiegsplayoffs gewinnt, meldet z.B. einfach einen Teamrückzug vor der nächsten Saison und meldet sich für nächste Saison einfach wieder in der 2. Bundesliga neu an). Es sei denn man erhöht die Strafen für Rückzüge, etc. auf 20.000 EUR, aber wer will denn schon so was???

    Wir können noch 100 Jahre diskutieren. Es führt einfach keinen Weg daran vorbei, dass immer noch jeder Cent, der in unserem Entwicklungsstadium nicht in die Graswurzelarbeit fliesst eigentlich und im Kern falsch eingesetzt ist. In 10 Jahren werden wir darüber lachen, wie divenhaft dumm wir 2012 glauben konnten schon so wahnsinnig professionell zu arbeiten. Wird genau so lustig sein, wie heute auf das Jahr 2002 o.ä. zurückzuschauen.

    Und noch einmal: Ich bin absolut der Meinung, dass sehr viel, sehr gut läuft und teils hochqualitative Arbeit geleistet wird. Im Kern sage ich nur, dass die Prioritäten meines Erachtens sehr oft komplett falsch gesetzt sind.

  5. Es gibt zu Saisonbeginn ein klares Ziel der Mannschaft. Wenn dieses, es sei angemerkt realistische Ziel, lautet „Klassenerhalt“, dann ist die ganze Saison zuvor als Lernprozess zu verstehen und die PlayDown-Phase als „Haupt“-Saison. Ich schiebe den Vereinen nicht den schwarzen Peter zu, sie haben alles richtig gemacht. Ich gebe nur zu bedenken, ob die Frist für die weiteren Jahre sinnvoll gelegt ist.

  6. finde es völlig in ordnung, dass die teams zurückgezogen haben, weil wir eben nicht professionell sind.

    ich finde es sehr sehr gewagt über fehlende konzepte zu sprechen, wenn man nicht genau weiß, was da angeblich fehlt.

  7. @Paul Buch
    schöner hättest du die Notwendigkeit von konzeptionellem Denken nicht beschreiben können: „wenn man nicht genau weiß, was da angeblich fehlt.“ Darum macht man sich bekanntlich Gedanken, um das herauszufinden und ein Konzept, um die Lücke zu füllen.

    @Tobi Melde
    und aus eben diesen Gründen ist es egal, wann welche Fristen gesetzt sind, weil sowieso immer spontan und unverbindlich für die 2. Bundesliga gemeldet und zurückgezogen wird, wie es halt jetzt eben passt. Schlupflöcher wird man immer finden, wie auch professionelle Phrasen für Spasstruppen.

  8. Ich bin nicht sicher, ob eine frühere Meldefrist (für den Aufstiegsverzicht) an der Situation grundsätzlich etwas ändern würde. Gesetzt den Fall, Bonn und Leipzig hätten bereits vor zwei Monaten (oder sogar schon zu Saisonbeginn) den Aufstiegsverzicht bekannt gegeben. Inwiefern würde das nun die Play-Down-Phase für die betroffenen Bundesligisten attraktiver machen? Ich glaube die Problematik wäre die gleiche. Man könnte allenfalls über ein Nachrücksystem nachdenken (eventuell gäbe es ja Vereine, die um den BL-Aufstieg spielen wollten).

    Ich fürchte, das Problem ist auf kurze Sicht nicht lösbar, weil noch die kritische Masse an Vereinen fehlt, die die Voraussetzungen besitzen, in der BL mitspielen zu können. Daher ist eine Ligaplanung (inklusive des Auf-/Abstiegsmodus) immer mit Unsicherheiten verbunden. Das gilt in abgeschwächter Form auch für die 2. BL, wo erst vor Saisonbeginn die Aufteilung in die regionalen Ligen vorgenommen wird – da muss teilweise auch improvisiert werden.

    Gedankenspiel: Hätte auch nur ein weiterer Verein auf den Aufstieg verzichtet (Döbeln oder Bremen) oder würde ein Bundesligist den Rückzug melden, wäre vermutlich sogar die vorgesehene Erweiterung auf 10 Vereine geplatzt. Man müsste dann kurzfristig umplanen.

    Fazit: Ich denke wir müssen alle etwas Verständnis für diese Unwägbarkeiten aufbringen, uns in Geduld üben und weitherhin gemeinsam daran arbeiten, dass der insgesamt doch positive Trend der letzten Jahre anhält. Die Entwicklung ist ja im Großen und Ganzen sehr dynamisch. Ich glaube eher nicht, dass es am „Konzept“ mangelt. Entscheidend sind in diesem Entwicklungsstadium einer Sportart vielmehr engagierte Einzelpersonen, die die Entwicklung in ihrem Wirkungskreis vorantreiben. Es ist somit auch ein bisschen Glückssache, ob es gerade genügend dieser Enthusiasten gibt oder nicht.