Schlager und Schläger

Sieger des Chemnitz-Cup 2012 - "Szezenky a Machri". /Foto: Chemnitz-Cup

Fast 40 Teams trafen sich letztes Wochenende beim 8. Chemnitz-Cup. Das traditionsreiche Mixed-Turnier überzeugte einmal mehr mit seiner Mischung aus detailverliebter Organisation und heterogenen Teilnehmerfeld: vom Nationalspieler bis zum Floorball-Neuling. Ein Blick zurück.

38 Mannschaften aus Deutschland, Tschechien und der Schweiz spielten letztes Wochenende um den 8. Chemnitz-Cup. Passend zum diesjährigen Motto „Floorball Aprés Ski“ wurde bereits in der Vorwoche das Foyer der Sporthalle aufwendig in eine Alpenlandschaft verwandelt. Schlitten, Skier, Holzscheite, Tannen- und Weihnachtsbäume sowie eine stilechte Aprés Ski Bar sorgten für das passende Ambiente. Mit Liebe zum Detail wurde außerdem die komplette Glasfassade der Richard-Hartmann-Halle mit einer Winterlandschaft beklebt und Schneeimitationen angebracht. „Wir haben das Motto gelebt, auch wenn uns am Samstag in unseren Skihosen bei 30°C Außentemperatur dann doch etwas warm war“, blickt Dekorationsmeister Marcus Rosenthal zufrieden zurück.

„Snezenky a Machri“ verteidigen Titel

Auch sportlich hatte das Turnier einiges zu bieten. Auf vier Feldern in nur einer Halle wurden insgesamt 217 Partien über das Wochenende ausgespielt. Mit dabei waren unter anderem die „Pistensäue“, „Wir sind nur wegen der Party hier“ oder die „Mamajaner“ vom Restaurant Viva Mamajoes als echtes Sponsorenteam. Geleitet wurden die Spiele allesamt von Volunteers, sodass sich die Mannschaften voll und ganz auf den Spielbetrieb konzentrieren konnten. Insgesamt hatte jedes Team elf bis zwölf schweißtreibende Spiele am Wochenende zu absolvieren und das bei absolutem Chemnitz Cup Wetter (früher „Kaiserwetter“). Den Weg ins Finale fanden am Sonntag dann zwei alte Bekannte. „Snezenky a Machri“, der Vorjahressieger aus Tschechien, sah sich erneut dem Team „Unihockey Shop“ um die deutschen Nationalspieler Philipp Hühler, Dominic und Manuel Mucha (u.a.) gegenüber. Und wie schon im Vorjahr jubelte am Ende das Mixed-Team aus Tschechien nach einem verdienten 4:2 Erfolg. Auch am unteren Ende des Feldes wurde hart um Titel gekämpft. Am Ende setzten sich die „Mamajaner“ gegen die „Paradise Allstars“ mit einer knappen Niederlage durch und errangen so den 38. Platz. Top-Scorer des Turniers wurde René Radünz vom bisherigen Chemnitz-Cup Rekordmeister „Team Unihoc“ mit 28 Toren und 6 Vorlagen. Sein Team landete am Ende auf einem starken fünften Platz. Knapp davor platzierte sich „A-Style“ auf Platz vier und die „BAT Rosinenbomber“, mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung, auf dem 3. Rang.

Schlagerstar heizt ein

Echte Aprés-Ski Atmosphäre kam bei der Turnierparty Samstag Abend auf, als der eigens eingeladene Dominik Kinast, Nachwuchsspieler bei den FLOOR FIGHTERS Chemnitz und DSDS-Top-20 Finalist 2011, mit live gesungenen Schlagern und Partyhits den Club zum Kochen brachte. So feierten gestandene Bundesligaspieler wie Marek Brincil, Marc Stranzky oder Johannes Pauser mit ihren Skimützen und Skibrillen bis in die späten Morgenstunden und bescherten den Organisatoren eine nur zweistündige Nachtruhe, ehe es am frühen Morgen in der Hartmann-Halle um erneute Punkte und Tore ging. Den Titel beim alljährlichen Beer-Game konnten die „Pink Panthers & Friends“ mit nach Hause nehmen. Sie benötigten für das Maß Bier zu viert nur 9,4 Sekunden und übertrafen damit die teilnehmende Damenvertretung um die Deutschen Meisterinnen vom UHC Weißenfels immerhin um ganze 8 Sekunden (17,5 Sek.).

Quelle: Pressemitteilung des Veranstalters