IFF krempelt WM-Modus um

Deutschland wird in Zukunft schon alleine um Partien gegen Topnationen kämpfen müssen. / Foto: IFF, Tim Fuhrmann

Deutschland wird in Zukunft schon alleine um Partien gegen Topnationen kämpfen müssen. / Foto: IFF, Tim Fuhrmann

Eine Rückkehr zur B-Division soll es eigentlich nicht sein, viel mehr ein Kompromiss. Exoten- sollen nicht mehr auf Eliteländer treffen, sie sollen aber dennoch Teil eines gemeinsamen Turniers bleiben. Auch die Quali soll nun anders aussehen. Die IFF beschloss auf ihrer letzten Vorstandssitzung einen neuen Wettbewerbs-Modus.

„Im Grunde ist es keine große Änderung, aber es kann zu vielerlei positiven Entwicklungen führen“ kommentiert Filip Suman, Vize-Präsident der IFF die Änderungen. „Das neue Modell wird für mehr enge Spiele an einer WM sorgen, so dass das Interesse am Turnier gesteigert wird.“

Ab der Damen-WM 2013 soll der Länderkoeffizient die teilnehmenden Nationen wie folgt in Gruppen einteilen:

Gruppe A
Rang 1-4
Rang 1-4
Rang 5-8
Rang 5-8

Gruppe B
Rang 1-4
Rang 1-4
Rang 5-8
Rang 5-8

Gruppe C
Rang 9-12
Rang 9-12
Rang 13-16
Rang 13-16

Gruppe D
Rang 9-12
Rang 9-12
Rang 13-16
Rang 13-16

Die Länder auf den Plätzen eins und zwei in den Gruppen A und B sind direkt fürs Viertelfinale qualifiziert. Jene auf den Plätzen drei und vier müssen gegen die Ersten und Zweiten aus den Gruppen C und D in eine Playoff-Vorrunde.

In Zukunft sollen sich mit Ausnahme des Gastgebers alle Länder für Senioren-Weltmeisterschaften qualifizieren müssen. Dies betrifft auch Nationen der neuen Kontinente, die keinen direkten Platz mehr erhalten.

Im Augenblick rangiert Deutschland bei den Herren auf Rang 10, bei den Damen auf Rang 11. Eine Qualifikation würde die Auswahlen somit zunächst in die Gruppen C und D schicken. Sollten sich höher gewertete Länder nicht qualifizieren, könnten die deutsche Nationalmannschaften entsprechend aufrücken.