Der Champion siegt klar

Wieder klingelt es im Devils-Kasten. UHC-Kapitän Blanke (re., Nr. 14) hat gerade das 5:1 erzielt. /Foto: floorballmagazin/TN

Das Topspiel zwischen Weißenfels und Wernigerode war, auch dank einiger taktischer Spielereien der Red Devils, eine klare Sache für den Meister. Der UHC festigt damit Platz eins. Dahinter rangiert weiter der ETV Hamburg, der gegen Bremen nicht über ein Remis hinauskam.

Zu Beginn ließ Wernigerode-Trainer Peter Gahlert drei seiner vier Finnen auf der Bank, dazu gesellte sich auch Peter Müller zur Reserve. Derart durchgewürfelt hatten die Devils dem Weißenfelser Angriffsspiel zunächst kaum etwas entgegenzusetzen. Vor allem die erste Linie um die Offensive Hofmann-Hoffmann-Herlt wirbelte nach Belieben, erzielte bis zur 10. Minute alle drei Weißenfelser Treffer. Ibold verkürzte zwischenzeitlich für Wernigerode. Nachdem Kuch, Blanke und Bernieck bis zur 26. Minute auf 6:1 nachgelegt hatten, stelle Gahlert die Reihen der Red Devils um und brachte alle bis dahin geschonten Stammspieler.

Plötzlich entwickelte sich eine andere Partie, Wernigerode stand hinten sicherer und zeigte nach vorne mehr Gefahr. So endeten die zweiten 30 Minuten 2:2, sodass unterm Strich ein klarer 8:3-Sieg für Weißenfels im ersten Saisonduell zwischen Champion und Vizemeister stand. Der UHC bleibt damit Tabellenführer, während die Devils auf Rang drei verharren.

Hamburg kam im Nordderby gegen defensiv starke Bremer nicht über einen Punkt hinaus, behauptet aber weiter den zweiten Platz. Wichtige Siege gelangen Leipzig, Lilienthal und Berlin. Im Kampf um die Playoff-Plätze bleibt das Feld weiterhin sehr eng, einzig Chemnitz ist nach der neuerlichen Niederlage mit fünf Punkten Rückstand auf Rang sechs bereits etwas abgeschlagen.

MaXxPrint FBL Herren: 5. Spieltag

UHC Sparkasse Weißenfels – Red Devils Wernigerode 8:3
UHC Döbeln 06 – MFBC Löwen Leipzig 2:7
ETV Hamburg – TV Eiche Horn Bremen 3:3 s.D.
BAT Berlin – Unihockey Igels Dresden 9:3
Floor Fighters Chemnitz – TV Lilienthal 4:7

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