MFBC besiegt Bremen-Fluch

Niclas Kujat und der MFBC sind in der Liga auf dem Vormarsch. /Foto: Rudolf Schuba, floorball-europe.com

Nach mehreren bitteren Pleiten in den letzten Jahren ließ Leipzig diesmal in Bremen nichts anbrennen und siegte ungefährdet. Auf den letzten Drücker holte sich Lilienthal gegen Dresden die nächsten drei Punkte. Für Hamburg und Wernigerode gab es indes Favoritensiege.

Nach einem wenig überzeugenden Saisonauftakt mit nur vier Punkten aus vier Spielen ist der MFBC offenbar zurück in der Spur. Dem souveränen 7:2 in Döbeln aus der Vorwoche ließen die Leipziger nun einen 10:6-Sieg in Bremen folgen. In der Hansestadt hatte es für die Löwen in der Vergangenheit immer wieder bittere Pleiten gegeben, erst letzte Saison war man dort überraschend im Pokal-Viertelfinale ausgeschieden. Überragend agierten die tschechischen Neuzugänge Novotny und Kanta, die an sieben der zehn Leipziger Treffer direkt beteiligt waren, fünf davon selbst erzielten. Durch den Sieg festigt der MFBC Playoff-Rang fünf, hat nun vier Zähler Vorsprung auf den Sechsten Berlin.

Einen Platz vor Leipzig liegt ein Team, das man vor dieser Saison nicht in die oberen Regionen verortet hätte. Doch der TV Lilienthal hat sich spätestens mit dem 7:5-Sieg in Dresden als ernster Playoff-Kanditat geoutet. Diaz de Armas und Lubes sorgten in den letzten beiden Spielminuten für die entscheidenden Treffer. Schon allein die Tatsache, dass in Lilienthaler Spielerkreisen von „Arbeitssieg“ die Rede war, verdeutlicht, wie sich das Selbstverständnis des Tabellenletzten der Vorsaison durch den starken Start mit vier Siegen aus sechs Spielen geändert hat.

Favoritensiege gab es indes für die Weißenfels-Verfolger Hamburg und Wernigerode. Dem ETV genügte gegen Chemnitz eine starke Phase zwischen 20. und 30. Minute, um vorentscheidend von 4:4 auf 9:4 davonzuziehen. Die Red Devils wiederum drehten gegen Döbeln einen 0:1-Rückstand zwischen 10. und 28. Minute in eine 9:1-Führung. Am Ende lautete das Ergebnis der bisher torreichsten Partie der gesamten Spielzeit 14:8 für Wernigerode.

MaXxPrint FBL Herren: 6. Spieltag

Unihockey Igels Dresden – TV Lilienthal 5:7
Red Devils Wernigerode – UHC Döbeln 06 14:8
ETV Hamburg – Floor Fighters Chemnitz 13:6
TV Eiche Horn Bremen – MFBC Löwen Leipzig 6:10
UHC Sparkasse Weißenfels – BAT Berlin verlegt wegen EFC

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