„Sehr einfach, aber ausreichend“

Center Andreas Gahlert musste vergangenes Wochenende wie der Rest des Nationalteams auf einen Zusammenzug verzichten. /Foto: IFF

Während die Damen-, U19- und U17-Nationalmannschaft am vergangenen internationalen Wochenende Turniere und Trainingslager bestritten, musste die Herren-Nationalmannschaft trotz der anstehenden WM auf ein Camp verzichten. Hauptgrund waren die ohnehin schon hohen Kosten, wie Stefan Erkelenz, Ressortleiter Sport beim Verband, im Interview erklärt.

Floorballmagazin: Stefan Erkelenz, hat die Nationalmannschaft das vergangene internationale Wochenende für einen Zusammenzug genutzt?

Stefan Erkelenz: Leider nicht. Es wäre sicherlich noch einmal ein wichtiges Camp für die Mannschaft gewesen. Aber in diesem Fall mussten wir Prioritäten setzen und da die Kosten der WM auch ohne dieses Camp schon hoch genug sind für jeden Spieler, mussten wir das Trainingslager absagen. Wir wollten die Belastung jedes Einzelnen nicht noch weiter steigern.

Was war ursprünglich geplant?

Angedacht war ein Camp in der Schweiz mit zwei bis drei Spielen gegen Teams aus der Swiss Mobiliar League (höchste Schweizer Liga, d. Red.).

Stefan Erkelenz, Ressortleiter Sport bei Floorball Deutschland. /Foto: Verband

Wie sieht nun der weitere Fahrplan bis zur WM aus?

Das Team trifft sich vom 23. bis 25. November in Weißenfels. Also eine Woche bevor die WM losgeht. Hier wird der finale Kader anwesend sein. Die Jungs werden ein paar Trainings in Weißenfels beziehungsweise Hohenmölsen machen und sicherlich auch das eine oder andere Testspiel, um das schon jetzt gute Teamgefühl für die WM noch zu fokussieren.

Wo wird das Team während der Endrunde sein Lager haben?

Das Team wird in der Jugendherberge in Zürich unterkommen. Alles sehr einfach, aber sicherlich ausreichend.

Wann wird der Kader bekannt gegeben und gibt es noch Unsicherheiten dahingehend, dass bestimmte Spieler die WM finanziell vielleicht nicht werden stemmen können?

Der finale Kader wird mit dem IFF -Termin am 12. November bekanntgegeben. Die Mehrzahl der Spieler war auch schon bei der Qualifikation in Münster dieses Frühjahr im Einsatz.