Big Points für Chemnitz

Nach einer Partie Rotsperre kehrte Chemnitz-Kapitän Rene Radünz (li.) am Wochenende mit zwei starken Leistungen in sein Team zurück. /Foto: Kristin Schmidt, floorfighters.de

Die Floor Fighters sind einer der Gewinner des Doppelspieltags. Mit zwei erfolgreichen Sachsen-Derbys meldeten sich die Chemnitzer im Playoff-Kampf zurück. Während es ab Rang vier eng wird, ist das Spitzentrio enteilt.

Dank magischer 51 Sekunden entführte Chemnitz am Samstag drei Zähler aus Leipzig. Der MFBC war mit einer 6:4-Führung ins Schlussdrittel gegangen, kassierte jedoch zwischen 49:19 und 50:10 drei Gegentore und verlor den Faden. Fünf Minuten später machte Irrgang mit dem Treffer zum 6:8 den Auswärtssieg perfekt. Während die Chemnitzer am Tag darauf mit einem knappen 5:4 in Verlängerung gegen Dresden noch nachlegten und auf Rang acht vorrückten, versetzte die überraschende Niederlage den Leipzigern offensichtlich einen Knacks.

Im Traditionsspiel gegen Meister Weißenfels kassierte der MFBC eine historische 4:17-Klatsche. „So hoch haben wir, glaube ich, noch nie gegen Leipzig gewonnen“, gab sich UHC-Boss Rolf Blanke nach dem Spiel gegenüber der MZ ungläubig. Da auch Bremen am Wochenende zweimal verlor, Döbeln und Berlin jeweils einmal punkteten, ist der Playoff-Kampf nach Ende der Hinrunde offener denn je: Berlin auf Rang vier (12) und Döbeln auf Platz neun (8) trennen nur vier Punkte.

Dafür hat sich ein Spitzentrio abgesetzt: Durch Wernigerodes souveränen Doppelerfolg gegen BAT und Lilienthal (Scharfschütze Taira traf in beiden Spielen insgesamt zwölf Mal) schlossen die Red Devils zum Topduo Hamburg/Weißenfels auf und haben nun einen komfortablen Vorsprung auf den Rest des Feldes.

MaXxPrint FBL: 8./9. Spieltag

8. Spieltag

MFBC Löwen Leipzig – Floor Fighters Chemnitz 6:8
TV Lilienthal – Red Devils Wernigerode 4:14
BAT Berlin – UHC Döbeln 06 9:3
Unihockey Igels Dresden – ETV Hamburg 4:17
TV Eiche Horn Bremen – UHC Sparkasse Weißenfels 2:5

9. Spieltag

UHC Sparkasse Weißenfels – MFBC Löwen Leipzig 17:4
Red Devils Wernigerode – BAT Berlin 13:5
UHC Döbeln 06 – TV Eiche Horn Bremen 7:6
Floor Fighters Chemnitz – Unihockey Igels Dresden 5:4 s.D.

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