Wo der Haken liegt

Jenseits von Gut und Böse - Die deutsche Nationalmannschaft (im Vordergrund links Manfred Berzel, rechts Erik Schuschwary) lief im Spiel um Bronze vor über 10.000 Zuschauern auf. / Foto: Fabian Trees www.imagepower.ch / wfc2012

Jenseits von Gut und Böse – Die deutsche Nationalmannschaft (im Vordergrund links Manfred Berzel, rechts Erik Schuschwary) lief im Spiel um Bronze vor über 10.000 Zuschauern auf. / Foto: Fabian Trees www.imagepower.ch / wfc2012

Um das Abenteuer Weltmeisterschaft zu einem würdigen Abschluss zu bringen, stellen wir uns die Frage, was diese verrückten acht Tage eigentlich für das deutsche Floorball bedeuten und suchen nach dem Haken an der ganzen Geschichte. Irgendeinen muss es ja geben. Ein Kommentar von Redakteur Jan Kratochvil.

Nur wenige Augenblicke nach der Viertelfinalpartie gegen Lettland kamen die ersten Anfragen verschiedener Kollegen aus Schweden, Finnland und Tschechien, die nun ihren Lesern zu erklären versuchten, wo auf der Floorball-Weltkarte Deutschland liegt. In einem Chat scherzte ich gegenüber Tomas Rambousek, Redakteur von florbal.cz, dass ich nun nicht mehr wisse, woran ich glauben soll, wo plötzlich Deutschland im Halbfinale stand und Tschechien ausgeschieden war. Seine Antwort war trocken: „Glaub an Dietz, er ist Jesus.“

Mit Sicherheit waren viele Urteile der internationalen Floorball-Presse ein wenig voreilig und überspitzt, doch zeigten diese Reaktionen einen besonders spannenden und auch etwas verzweifelten Wunsch nach neuer Konkurrenz für die „Big Four“. Was aber bedeutet das Abschneiden von Soutters Auswahl wirklich für die Entwicklung der Sportart in Deutschland? Und wo liegt der Haken?

Surreales Erlebnis

Deutschlands Einzug ins WM-Halbfinale war ein surreales Erlebnis und bemüht man sich jemandem die Besonderheit dieses Ereignisses anhand eines Quervergleichs mit einer anderen Sportart zu erklären, wird man immer scheitern – so speziell sind die sportlichen, finanziellen, historischen Umstände. Wesentlich wichtiger ist es hingegen, dieses Ergebnis im Bezug auf die sportliche sowie strukturelle Entwicklung der Sportart in der Bundesrepublik richtig zu interpretieren.

Bis zum Viertelfinale hinkte die deutsche Auswahl dem Tempo und Spielwitz, das sie bei der WM-Quali in Münster zu Tage legte, hinterher. Finnland war ein Kraftakt, Kanada ein unspektakuläres Wunschkonzert und die Partie gegen Russland, im Hinblick auf die Vorbereitung und Verfassung der Sbornaja, ein inoffizieller Pflichtsieg. Sein Gesellenstück gelang dem deutschen Team aber gegen Lettland. Soutter und Kern haben den Gegner zuvor präzise gelesen und machten alles richtig – rochierten die fitteren Spieler in den Kader, schlossen den Slot und die Knipser der Dynastien Mucha und Holtz besorgten den Rest.

Das Husarenstück schlechthin - Deutschland knackt Lettland und steht im Halbfinale. / Foto: Gregor Meier/ gmpx@gmx.ch / wfc 2012

Das Husarenstück schlechthin – Deutschland knackt Lettland und steht im Halbfinale. / Foto: Gregor Meier/ gmpx@gmx.ch / wfc 2012

Geballte Kompetenz

Soutters flamboyante und gleichzeitig herzliche Erscheinung täuscht über einen wesentlichen Aspekt seines Charakters und damit auch des deutschen Erfolges hinweg. Der Schweizer ist ein kompromissloser Pragmatiker, der das große Ziel nicht aus den Augen verliert. Gepaart mit einer hohen sozialen Intelligenz hat sich Soutter ein fiktives Denkmal in der deutschen Floorball-Geschichte gebaut. Er vertraute der Mannschaft, die Mannschaft vertraute ihm. Sein Timing war perfekt.

Vernachlässigt wurde übrigens bislang die Arbeit von Rolf Kern – dessen analytisches Mitwirken erst die strategische Glanzleistung gegen Lettland möglich gemacht hat – oder auch jenes der zweite Crew-Reihe mit dem Statistiker Massimo Barbieri, dem Physio Kalvis Dimants, der den Viertelfinal-Gegner sogar als Spieler der lettischen Liga kannte, dem Teamchef Marco Rusterholz und vielen weiteren.

Notwendige Eingeständnisse

Vor einschüchternder Kulisse des Zürcher Hallenstadions musste Deutschland dann doch die befürchteten Eingeständnisse machen, entging einer Zerstörung durch Schweden und die Schweiz, opferte dafür aber den eigenen Torerfolg. Obwohl Deutschland nicht unter die vier stärksten Auswahlen der Welt gehört und die Umstände in der Schweiz glücklich, fast schon kurios waren, ins Halbfinale zog man aber ohne Wenn und Aber völlig verdient ein – das bedingt die Natur eines Turniers.

Dass Spieler, die in der Bundesliga aufgewachsen sind, die Mannschaft nun auch in schweren Spielen mittragen können, ermutigt. Ibold, Böttcher, Hühler, Bernieck und Dietz waren für Soutter unverzichtbar und bestanden. Der Rest sammelte Erfahrung. Dennoch wird man nach einem Ausscheiden der Muchas und Holtz’s einen spürbaren Abschwung erleben und sich im vermeintlichen Mittelmaß polnischer, slowakischer und dänischer Konkurrenz wiederfinden. Wichtig wird dann sein, nicht in Panik zu verfallen und alles zu hinterfragen, sondern systematisch eine nachhaltige Bindung an die Arbeit der Nachwuchsauswahlen sowie an die Bundesligen weiter aufzubauen.

Sympathiebolzen - Bislang stehen die Zeichen nicht schlecht, dass Philippe Soutter der deutschen Auswahl erhalten bleiben könnte. / Foto: Jérémie Luke Dubois - JDUBOiS

Sympathiebolzen – Bislang stehen die Zeichen nicht schlecht, dass Philippe Soutter der deutschen Auswahl erhalten bleiben könnte. / Foto: Jérémie Luke Dubois – JDUBOiS

Zahlen müssen wir alle selbst

Auf die mangelnden Finanzen, welche die Auswahl vor, während und nach der Weltmeisterschaft plagten, wird der WM-Erfolg direkt kaum Auswirkungen haben. Spricht man Marketingverantwortliche potenzieller Sponsoren auf eine mögliche Partnerschaft an, kalkulieren diese ihren ROI und suchen entweder schnell das Weite oder bieten Kleinvieh, das zu wenig Mist macht. Zu gering die Reichweite der Nationalmannschaft, zu heterogen der Professionalisierungsgrad der Vereine. Dies lässt sich erst dann aufbrechen, wenn eine Breite entsteht, die eine attraktive Masse als Zielgruppe zur Verfügung stellt und über eine aggressivere Vereinskonkurrenz vegetative mit ambitionierten Klubs in den Bundesligen austauscht.

Um soweit zu kommen, muss aber erst einmal weiter absolute Graswurzelarbeit geleistet werden. Für diese werden zunächst grundlegende Verbandsstrukturen benötigt. Die Basis hierfür sind feste, vergütete Mitarbeiter, die ihre Arbeit für den Sport nicht hinter anderen Pflichten anstellen müssen, sondern sie als ihren Job wahrnehmen – diese gibt es aber nicht. Die Kosten müsste zunächst der Sport selber tragen – wie in anderen Ländern auch. Eine Anhebung der Lizenzgebühren an den Dachverband von den derzeitigen 7,50 auf 20 € bei U18-Aktiven, von 12,50 auf 30 € bei Ü18-Aktiven und von 20 auf 40 € bei Bundesligaspielern wäre mehr als zumutbar und würde beispielsweise bereits jetzt zwei bis drei Vollzeitstellen ermöglichen. Diese müssten dann auch liefern und wären Rechenschaft schuldig. Sogar für die Auswahlteams bliebe Geld übrig. Ein unvermeidbarer und wichtiger Schritt.

Schwierige Pressearbeit

Zweifelsohne macht ein Halbfinal-Einzug die Pressearbeit einfacher als ein Gruppenaus. Nicht jede Anstalt bekam die speziellen Umstände aber auf die Reihe. Ein gutes Beispiel war die Matz „Sport aus aller Welt“ der ZDF Sportreportage. In wenigen Sekunden wird die „Mischung aus Eis- und Feldhockey“ vorgestellt und Deutschland fast schon vorgeführt. „Das können die Schweizer eindeutig besser – 8:0“ heißt es. Darüber, dass die Ansetzung selbst eine Sensation ist, fällt kein Wort.

Doch auch wenn dieses empfundene Unrecht dem deutschen Floorball-Fan aufstoßen mag, es ist egal. Die Reichweite wird es dennoch unterstützen und für den Verband eine zusätzliche Referenz bieten. In Wirklichkeit ist die Sportart nämlich so unbekannt und die erfolgreiche Konkurrenz in Deutschland so dominant, dass jede Erwähnung und jeder Beitrag, von denen es diesmal auch dank SID und DPA weitaus mehr gab als in der Vergangenheit, bereits ein Erfolg sind, dessen Wirkung aber leider schwierig einzuschätzen ist.

Im Fokus - Die WM in der Schweiz bot hochwertiges Bildmaterial, an dem die deutsche Floorballszene via Stream teilhaben konnte. / Foto: Sympathiebolzen - Bislang stehen die Zeichen nicht schlecht, dass Philippe Soutter der deutschen Auswahl erhalten bleiben könnte. / Foto: Fabian Trees www.imagepower.ch / wfc2012

Im Fokus – Die WM in der Schweiz bot hochwertiges Bildmaterial, an dem die deutsche Floorballszene via Stream teilhaben konnte. /Foto: Fabian Trees www.imagepower.ch / wfc2012

Besser früher als nie

Auch die Ressourcen des Verbandes stoßen schnell an ihre Grenzen. Möchte man zynisch sein, würde man sich wünschen, die deutsche Mannschaft hätte sich ihren Erfolg lieber für 2020 aufgespart, wenn sich das Resultat mit mehr Personal und besserer Vernetzung vermutlich effektiver verwerten lassen wird. Oder gleich lieber bis 2028, wenn ein Medaillenspiel bei Olympia den großen Durchbruch bedeuten würde.

Davon, dass dies aber auch keine Garantie für einen Massenzulauf ist, kann Feldhockey ein Lied in Dauerschleife singen. Doch warum sollte man sich an dem Zeitpunkt überhaupt stören? Besser früher als nie und daran, dass die positiven Effekte die negativen überstrahlen, dürfte niemand zweifeln. Im schlimmsten Falle müssen es die Jungs 2020 oder 2028 eben wiederholen.

Neue Einheit

Die vielleicht kostbarste Folge der abgelaufenen Woche, war aber eine neue Geschlossenheit innerhalb der deutschen Floorball-Szene. Während viele vorherigen Weltmeisterschaften fast unter Ausschluss der deutschen Öffentlichkeit stattfanden und sich das Interesse auf Familie und Bekannte der Aktiven, die Mehrzahl der Bundesliga-Spieler und einige wenige Enthusiasten beschränkte, lockte das diesjährige Turnier Aktive und Fans aus allen Ecken und Enden der Bundesrepublik hervor.

Einzelne Artikel des Floorballmagazins wurden täglich von über 2.500 Lesern aufgesucht. In sozialen Medien klinkten sich Leute ein, die an einer Interaktion innerhalb der Floorball-Gemeinde bis dahin wenig Interesse hatten, sich aber plötzlich grenzenlos begeistern ließen. Einen großen Anteil an dieser Aufmerksamkeit hatte übrigens die Berichterstattung des Verbandes. Die kam in der Vergangenheit nicht selten eher träge und hölzern daher, 2012 war anders.

„Ne, Perle, dat war Russland!“

Neben der Bewerkstelligung des Live-Streams auch für deutsche Zuseher, waren Lena Suhren vor und Tobias Melde hinter der Kamera eine unerwartete Offenbarung. Entspannt und locker führte das Team von Mathias Liebing durch die WM und war sich auch für herrlich bescheuerte Aussetzer nicht zu schade. Die hätten schnell ins Lächerliche abdriften können, in der Schweiz aber zündeten die Pointen einwandfrei. Ob es der Off-Ton „Ne, Perle, dat war Russland“ war, der einen sich wiederholenden Versprecher Suhrens kommentierte, oder eine Gesangseinlage mit Soutter vorm Spiel der Spiele gegen Lettland. Diese Unverkrampftheit war erfrischend und gesund.

Auch die Auswahl der beiden Internationalen Erik Schuschwary und Manfred Berzel als Spieler-Reporter mit Handy-Cam konnte nicht besser getroffen werden. Das Power-Duo führte hinter die Kulissen des deutschen Teams und unterhielt in bester Starsky-&-Hutch-Manier (Version 2004) alle daheim gebliebenen Fans. Diese Vorstellung setzte die Latte für die mediale Betreuung kommender Events hoch an.

Ramon Ibold im Zweikampf mit Superligan-Größe und Allstar-Verteidiger Martin Östholm. / Foto: Tim Fuhrmann

Ramon Ibold im Zweikampf mit Superligan-Größe und Allstar-Verteidiger Martin Östholm. / Foto: Tim Fuhrmann

Gesundes Selbstbewusstsein

Einen weiteren positiven Effekt entdeckt man in der internationalen Wertschätzung der deutschen Arbeit. Das Ansehen des Verbandes aber auch seiner Aktiven wächst von Jahr zu Jahr durch Events und jetzt auch wiederholt durch sportliche Leistungen. Floorball-Journalisten der „Big Four“, die Deutschland bis dahin bestenfalls als Randnotiz oder nötiges Vehikel zur globalen Verbreitung der Sportart wahrnahmen, zollten dem Team wiederholt Respekt für seinen beeindruckenden Aufstieg. Diesen Wandel dürfen Spieler und Vereine ruhig mitnehmen, da ein gesundes Selbstbewusstsein deutschen Teams auf internationalem Parkett bislang äufig fehlte.

Ob auch das Interesse wächst, als Entwickler oder Sportler nach Deutschland zu kommen oder ob Floorball-Marken, die sich in Deutschland noch nicht engagieren, nun in den Markt intensiver einsteigen, lässt sich schwer abschätzen. Da sie in einem solchen Fall die Entwicklung der Mannschaft mit der Entwicklung des Landes gleichsetzten und damit einiges fehldeuten würden, wäre mit einem solchen Verhalten vorsichtig umzugehen.

Ein Tiefpunkt zum Schluss

Kurz gesagt, es gibt keine Abkürzungen. Auch nicht über einen einmaligen Erfolg an der WM, der aber dennoch unbezahlbar ist und der deutschen Floorball-Szene gut tat. Die Impulse dürfen eben nur nicht überschätzt werden. Mangels Strukturen wird der Schein des Seins zu einem großen Teil zwangsläufig verpuffen. Was übrig bleibt, haben wir den jungen Männern mit Philippe Soutter, Rolf Kern und der ganzen Crew zu verdanken. Es war uns ein Fest und unserer Redaktion kribbeln schon die Finger für die nächste Printausgabe (Erscheinungstermin Ende Januar)

Aber ich hatte zu Beginn versprochen einen Haken zu suchen und ich habe ihn auch gefunden: Ich hasse Florby. Ich wünschte mir, das deutsche Team hätte dieses potthässliche, sich an allen Regeln der Evolution vorbeigeschlichene rosa-grüne Etwas als erstes Maskottchen für sein Ritual auserkoren und es statt des Pinguins vom Zug überfahren lassen.

Dementsprechend glücklich war ich, als sich dieser verschimmelte Emmentaler mit Beinen nach mehreren Bandenstürzen bei seinem wichtigsten Auftritt im Rahmen der Pausenanimation während des Endspiels vor 10.000 Zuschauern auf den Bullypunkt packte und vermutlich aufgrund seiner Unbeweglichket erst Minuten später wegeskortiert werden musste. Florby, deine Tage sind gezählt.


Jan Kratochvil ist als Bundesligaspieler und ehemaliger Bundestrainer und Schiedsrichter auch als Herausgeber des Floorballmagazins und regelmäßiger Floorball-Experte von Eurosport in der Welt des Lochballs unterwegs.

Kommentare

  1. Mühsam ernährt sich Eichhörnchen. Ich glaube, dass Floorball in Deutschland einen Schritt nach dem anderen macht. Es wird seinen Platz in der deutschen Sportlandschaft finden. Jan, ich gebe dir in vielen Punkten recht. Aber gerade die Lizenzgebühren werden nur auf die Vereine abgewälzt und kleine Vereine müssen dementsprechend ihre Gebühren anpassen. Ich bin bspw. ein Freund davon Gebühren IN Vereinen gering zu halten, damit jedem der Zugang zum Sport ermöglicht wird. Trotzdem versteh‘ ich den Einwand und geb‘ dir Recht, dass durch professionelle Stellen im Verband einiges verbessert werden könnte. Aber auch da frage ich mich, welche Qualifizierungen zählen da, wo werden die Arbeitsplätze geschaffen, etc.? M.E. sollte noch mehr Arbeit an der Basis stattfinden. Sofern ich es richtig im Blick habe, verändern sich nicht großartig die Mitgliederzahlen in den letzten zwei-drei Jahren. Auf alle Fälle bin ich persönlich bereit den Sport zu unterstützen, wie soviele andere auch. Solange die es noch gibt, werden auch die Punkte, die du angesprochen hast, irgendwann als Erfolg verbuchbar sein. Vielleicht nicht morgen oder nächstes Jahr, aber der nächste Schritt wird auch getan….

  2. Wahre Worte!!! Der verband muss die Gelder anheben um die stellen schaffen zu können. Anders ist es nicht finanzierbar. Das Wunschdenken die günstigste Sportart sein zu wollen sollte überdacht und realistisch strukturiert werden.

  3. Jan Kratochvils Fähigkeiten zu analysieren und die Ergebnisse in die richtigen Worte zu fassen, beeindrucken sehr in letzter Zeit! Vielleicht fällt es mir aber auch erst spät auf.. Es sollte mal einen Artikel über Jan verfasst werden 😉

  4. Finde alles schlüssig, vor allem das Thema der Lizenzen. Gunnar, das wären Erhöhungen von maximal 1 bis 2 € im Monat, die dem Sport hervorragend weiterhelfen würden. Das sind doch lächerliche Beträge, wenn man bedenkt, was sie bewirken könnten. Wer das nicht bereit ist zu zahlen, der soll sich ne Sportart suchen die Adidas und Nike gehört. Und bei sozialen Härtefällen, lässt sich über Sonderregelungen immer eine Lösung finden.

    Was ich vielleicht etwas anders sehe, ist die Vermarktung der Liga. Natürlich ist sie für finanzkräftige Sponsoren im Augenblick noch nichts wert, aber vielleicht ließe sich mehr Druck auf die Vereine ausüber professioneller zu arbeiten. Sinnvoll wären vor allem Vorgaben für Bundesligisten beispielsweise bis 2016 eine Großfeld-Jugendmannschaft sowie eine Großfeld-Damenmannschaft zu stellen. Dann müsste man in diesen Bereichen mehr Gas geben.