Einfach mal „Danke“ sagen

Abschieds-Foto der scheidenden Nord-Trainer Daniel Kunze, Fabian Mieloch und Alexander Scholz. Sie wurden in Gettorf verabschiedet und werden sich zukünftig neuen Floorball-Projekten widmen. / Foto: Elke Scholz

Abschieds-Foto der scheidenden Nord-Trainer Daniel Kunze, Fabian Mieloch und Alexander Scholz. Sie widmen sich nun neuen Floorball-Projekten. / Foto: Elke Scholz

Nach der vergangenen U17-Trophy in Gettorf verließen Fabian Mieloch, Daniel Kunze und Alexander Scholz das Trainerteam der Nord-Auswahl. Die Dankesrede von Elke Scholz, Präsidentin des Landesverbandes Schleswig-Holstein, ehrte die drei Scheidenden, könnte so aber auch für die vielen, vielen anderen Ehrenamtler gehalten werden, die Floorball in ganz Deutschland jeden Tag weiter voranbringen.

Ihr habt die Auswahlmannschaften des Nordens nun drei Jahre begleitet und euch so manch´ ein IFF-Wochenende mit den Kids um die Ohren geschlagen. Ich drücke das jetzt bewusst so aus, denn man muss an dieser Stelle wirklich einmal betonen, dass das, was ihr geleistet habt, teilweise Schwerstarbeit war.

Es gehört eine Riesen-Portion Idealismus dazu, seine Wochenenden mit jugendlichen Spielern, mehr oder weniger in der Pubertät, zu verbringen. Ihr musstet euch umfangreich auf die Trainings vorbereiten, eigene Verpflichtungen im Heimatverein entweder absagen oder mit den Trainingslagern koordinieren. Zu den Vorbereitungen könnte ich noch viel mehr sagen, aber das würde hier den Rahmen sprengen.

Ihr habt den Jungs – einmal war auch ein Mädchen dabei – viel in Sachen Floorball-Spiel, Kondition, Ausdauer, Technik und Taktik beigebracht. Oft musstet ihr auch erzieherisch tätig werden. Das ist ein Aspekt, der nicht zu unterschätzen ist, und der manchmal sicher auch an eurem Nervenkostüm geknabbert hat. Aber der Multiplikator-Effekt geht noch weiter: Ihr habt beispielsweise auch mir vorgelebt, wie man was in einem Trainingslager organisieren kann, worauf man achten sollte, wie man sich – fast – optimal vorbereitet. Ja, auch ich habe viel von euch gelernt.

All diese Aufgaben habt ihr in den vergangenen Jahren super gemeistert. Ihr habt kein Geld dafür bekommen, aber Anerkennung verdient! Umso wichtiger ist es mir persönlich, euch wenigstens einmal in den Fokus der Öffentlichkeit zu stellen und euch allen ein dickes „Danke“ zu sagen.

Abschließend sei noch erwähnt, dass uns diese floorball-verrückten Jungs natürlich in der Szene erhalten bleiben. Sie arbeiten bereits an neuen Ideen und planen neue Projekte.“