Endspurt Richtung Playoffs II

Entscheidender Kampf um die letzten Playoff Plätze. Dresden (gelb), sowie Chemnitz (blau) brauchen beide jeden Punkt. /Foto: Anja Thurow, floorfighters.de

Entscheidender Kampf um die letzten Playoff Plätze. Dresden (gelb) und Chemnitz (blau) brauchen beide jeden Punkt. /Foto: Anja Thurow, floorfighters.de

Aufgrund der internationalen Spiele pausierte am vergangenen Wochenende der heimische Spielbetrieb. Grund genug für uns, eine Standortanalyse der Bundesligateams machen und gleichzeitig einen Ausblick auf das Restprogramm der Königsklasse des deutschen Floorballs zu werfen. Teil II: Die offenen Sechs.

BAT Berlin (5., 18 Punkte)

Die Hauptstädter bleiben eine Wundertüte. Ein stetiges Auf und Ab kennzeichnet die Berliner Saison, in der Routiniers wie Kratochvil und Brincil einem Spiel die entscheidende Richtung geben können. Mit 18 Zählern ist man aber keineswegs auf der sicheren Seite. Der Abstand ist so gering wie nie und angesichts der kommenden Gegner dürfen Niederlagen wie in Chemnitz nicht mehr vorkommen, um das Ziel der Playoffs zu erreichen.
Restprogramm: MFBC Leipzig, TV Eiche Horn Bremen, UHC Weißenfels (Nachholer), ETV Hamburg, TV Lilienthal

TV Lilienthal (6., 17 P.)

Mittlerweile sollte keiner es mehr abstreiten können, dass die Wölfe in der Bundesliga angekommen sind. Ohne jegliche internationale Transfers spielt man in der Schoofmoorhalle stets befreit auf. Mag man in Lilienthal auch noch ein wenig taktisch hinterher hinken, so ist die Fitness des Teams von Trainer Blankestein ausgezeichnet. Hält die Kraft der Lilienthaler an, so könnte man bereits in der zweiten Saison unter die Top 6 der Liga kommen.
Restprogramm: TV Eiche Horn Bremen, ETV Hamburg, UHC Döbeln 06, BAT Berlin

TV Eiche Horn Bremen (7., 13 P.)

Nach dem Wiederaufstieg kämpfen die Bremer gegen die Playdowns. Der Weg nach unten ist keine Alternative mehr und soll dringend vermieden werden. Dabei spielt den Männern von der Weser ihr Restprogramm in die Karten. Im direkten Duell gegen drei Konkurrenten hat Eiche noch alle Chancen in die Playoffs einzuziehen.
Restprogramm: TV Lilienthal, BAT Berlin, UHC Sparkasse Weißenfels, Floor Fighters Chemnitz

Floor Fighters Chemnitz (8., 13 P.)

In Chemnitz ist man in dieser Saison ein wenig vom Pech verfolgt. In Zwist trennte man sich vor Jahresende vom tschechischen Zugang Pavlik, welcher zum Erzrivalen Döbeln wechselte. Hamann verletzte sich Anfang November, nach dessen Rückkehr zog sich Kapitän Radünz eine schwierige Knieverletzung zu. Und auch Last-Minute Transfer Ahonen kuriert sich weiterhin in Finnland aus. Nichtsdestotrotz hat man noch die selben Chancen wie Bremen, in die Playoffs zu gelangen.
Restprogramm: Unihockey Igels Dresden, UHC Döbeln 06, Red Devils Wenigerode, TV Eiche Horn Bremen

UHC Döbeln 06 (9., 11 P.)

Auch für die Muldenstädter stehen die Tore noch offen, obwohl man dabei auf eine ordentliche Portion von Fortunas Unterstützung hoffen muss. Aus eigener Kraft wird es schwer, noch auf die begehrten Plätze nach oben zu klettern. Welche ambitionierte Ziele man nun mittlerweile jedoch hat, zeigen die erstmalig getätigten Transfers und die Kooperation mit dem Partnerverein Karlovy Vary.
Restprogramm: Red Devils Wernigerode, Floor Fighters Chemnitz, TV Lilienthal, Unihockey Igels Dresden

Unihockey Igels Dresden (10., 9 P.)

Am  Tabellenkeller sieht es düster aus. Geht man rein nach den Fakten, gibt es noch einen Funken Hoffnung für die Igels, jedoch kommen noch Kaliber wie der MFBC und die Red Devils auf das Dresdner Team zu. Realistisch gesehen sollte man sich in der sächsischen Hauptstadt bereits ein wenig mit den Playdowns beschäftigen und dabei alle Möglichkeiten nutzen, den unbequemen Gegnern aus Bonn und Kaufering aus dem Weg zu gehen.
Restprogramm: Floor Fighters Chemnitz, Red Devils Wernigerode, MFBC Leipzig, UHC Döbeln 06