„Auch wenn ich kotzen muss“

Hat's nicht so mit blauem Dunst - Johan Nilsson.  / Foto: Andreas Schulz

Hat’s nicht so mit blauem Dunst – Johan Nilsson. / Foto: Andreas Schulz

Im Pokalfinale scheiterte Hamburg wenige Minuten vor Spielende auf bitterste Weise. Nun droht das Playoff-Aus schon im Viertelfinale gegen Berlin. Trainer Johan Nilsson ist dennoch frohen Mutes, hat eine geheime Wette laufen und eine Siegeszigarre in der Jackentasche stecken.

Auf die Frage, was Duelle mit Berlin besonders auszeichnet, antwortet Nilsson aufs Wesentliche reduziert: „Fairplay, Spaß und viel Geduld.“ Berlin sei nun in die Rolle des Favoriten gerutscht. „Schade dass sie nicht weiter als ins Viertelfinale kommen werden. Sie hätten es verdient“, stichelt der 28-Jährige in Richtung Hauptstadt.

Mit BAT-Spieler Jan Kratochvil hat Nilsson eine Wette laufen, die der gewinnt, der den Einzug ins Halbfinale schafft. Was der Wetteinsatz ist, will der Schwede nicht verraten, er werde aber auf jeden Fall noch während der diesjährigen Playoffs eingelöst.

Der Serienstart misslang Hamburg aber – 3:5 auf heimischem Boden. „Es wäre vielleicht einfach zu sagen, dass viele nicht da waren. Aber wir haben unsere Leistung einfach nicht gezeigt und so gewinnt man leider kein Spiel, egal wie der Kader aussieht“, bedauert Nilsson.

Morgen soll alles anders laufen. „Am Samstag wollen wir wieder dorthin, wo wir einmal waren und allen wieder zeigen, dass wir zu den vier besten Teams Deutschland gehören.“ Nilsson habe zu dem Zweck eine Meisterschafts-Zigarre von seiner Mannschaft bekommen, die er mit Sicherheit rauchen werde. „Auch wenn ich danach wahrscheinlich kotzen muss, weil ich soetwas komisches nicht rauchen kann“, befürchtet Hamburgs Coach.