Alles fürs Finale

Gewohntes Endspiel - Grimma trifft auf Weißenfels. / Foto: Rudolf Schuba, floorball-europe.com

Gewohntes Endspiel – Grimma trifft auf Weißenfels. / Foto: Rudolf Schuba, floorball-europe.com

Eine große Portion an Finalstimmung, eine kleine Priese Derbyatmosphäre, ein Hauch von Aufstiegsträumen und ein Schuss Abstiegsangst bilden das Rezept des kommenden Wochenendes. Daraus ergibt sich ein brisante Mischung, die die Bundesligen dem Zuschauer servieren.

In Weißenfels und Wernigerode werden die diesjährigen Finalteilnehmer gesucht. Beste Karten haben dabei der Meister aus Weißenfels, sowie der MFBC Leipzig, die bereits in der vergangenen Woche der Grundstein dafür setzen konnten. Hasu schoss Leipzig in Overtime in Führung, Weißenfels bestand in der Hauptstadt auch dank fünf Treffern von Hoffmann. Doch entschieden sind die Serien noch nicht. Die Wernigeroder Heimstärke ist unumstritten, Berlin überzeugte zuletzt vor allem auswärts.

Nach einer sechswöchigen Pause greifen auch die Damen wieder ins Spielgeschehen ein. Dabei geht es um nichts geringeres als die deutsche Meisterschaft. Souverän erledigten Weißenfels und Grimma ihre Halbfinal-Gegner und fordern sich nun ein weiteres Mal zum altbewährten Duell heraus. Trotz der zuletzt deutlichen 0:5-Niederlage blickte Torhüterin Alexandra Nickel im Interview (Die beste Notlösung) zuversichtlich in die Spiele gegen den UHC.

In der 2. Bundesliga sind die Finalspiele bereits in vollem Gange. Nachdem Kaufering vor zwei Wochen die Bonner, mit 550 Zuschauern im Rücken, 6:2 nach Hause schickte, steht nun die zweite Partie im Westen der Republik an. Ob Bonn gegen die jungen aufstrebenden Bayern die Serie drehen kann, wird am Samstag bzw. Sonntag entschieden.