Finnen überraschen an den X3M Berlin Open 2013

Finnische Sympathiebolzen holen den Buddy Bear von Berlin. / Foto Andreas Schulz

Finnische Sympathiebolzen holen den Buddy Bear von Berlin. / Foto Andreas Schulz

Mit den Herren von Kouvolan Sudet durfte ein unerwarteter Sieger die begehrten Bären-Trophäen der X3M Berlin Open über seine Häupter stemmen. Im Endspiel düpierten die betagten Finnen das favorisierte NLB-Team Jona-Uznach Flames. Deutsche Teams schlugen sich wacker bis tapfer.

Die Gruppenphase hatte die ursprünglichen Favoriten noch bestätigt, in den Playoffs kam alles anders. TBC Kraluv Dvur scheiterte schon im Viertelfinale mit 3:4 nach Penalty-Schießen am ehemaligen polnischen Meister Absolwent Siedlec, der tschechische Erstligist FBC Start98 unterlag im Halbfinale den Jona-Uznach Flames, diese erlebten wiederum im Endspiel ihr wortwörtlich blaues Wunder.

Trotz starker Leistung scheiterte Kapitän Andreas Gahlert mit seinen Flames im Finale. / Foto: Andreas Schulz

Trotz starker Leistung scheiterte Kapitän Andreas Gahlert mit seinen Flames im Finale. / Foto: Andreas Schulz

Der Schweizer NLB-Ligist mit den deutschen Nationalspielern Andreas Gahlert und Manfred Berzel sammelte in seiner Gruppe hohe Siege, mühte sich aber schon gegen die Schweden von Lomma FBC mit 4:3 ins Halbfinale und kam gegen den finnischen Zweitdivisionisten um den ehemaligen Berliner Abwehrchef Markus Utriainen nur schwer in Gang. Clever konterten die betagten Skandinavier ihren Gegner aus und nutzten eindrucksvoll ihre Chancen zum 5:2. Nach Tschechien und der Schweiz wandert der Bären-Pokal somit im dritten Jahr nach Finnland.

Im Kreise vereint - Lilienthal gelang fast die Sensation im Viertelfinale. / Foto: Andreas Schulz

Im Kreise vereint – Lilienthal gelang fast die Sensation im Viertelfinale. / Foto: Andreas Schulz

BAT Berlin belegte dank eines Platzierungssieges gegen Lomma FBC dem 5. Rang, Lilienthal, das im Viertelfinale erst im Penalty-Schießen knapp an den Tschechen von FBC Start98 gescheitert war, belegte den 7. Platz. Die frisch getauften ETV Piranhhas verpassten die Playoffs und platzierten sich auf Rang 10. Die sich im Turnierverlauf steigernde Berlin Floorball School wurde 12.

Individual Awards
Best Goalie: Yannik Murri (UHC Avry)
Fair Play: Markus Utriainen (Kouvolan Sudet)
Top Scorer: Sauli Saarkivi (Kouvolan Sudet)
Best Player: Benjamin Jud (Jona-Uznach Flames)

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