Damen-Kader gegen Dänemark

Finale Vorbereitungsphase für die A-Damen. /Foto: IFF

Finale Vorbereitungsphase für die A-Damen. /Foto: IFF

Die Damen-Nationalmannschaft trifft sich vom 13. bis 15. September mit dem Sparring-Partner Dänemark in Kiel zu drei Testspielen. Auf Grund zahlreicher Absagen kann das Team um Simon Brechbühler erneut nicht in Bestbesetzung antreten. Die Auswahl nutzt diese Ausgangslage. um einigen U19-Nationalspielerinnen die Möglichkeit zu geben, sich erstmals bei den Damen zu präsentieren.

Nebst den jungen neuen Spielerinnen ist auch Frederike Scholz nach einem Jahr Pause wieder zurück im Nationalteam. Die Bordesholmerin verpasste die letzten drei großen Turniere studienbeginnt und will nun mit dem verjüngten Team einen neuen Anlauf versuchen. „Für uns ist Fredi eine tragende Kraft im Aufbauspiel und wir sind froh, dass sie wieder an Board ist,“ so Brechbühler zum Comeback von Scholz.

Für das deutsche Team beginnt in Kiel der Dänemark-Marathon. Nachdem man das im Februar zuletzt verloren hat, folgen bis Ende des Jahres noch fünf Begegnungen gegen die nördlichen Nachbarn. Das einzige entscheidende Spiel dabei wird an der Weltmeisterschaft stattfinden. „Bis zur WM kennen wir die Däninnen in- und auswendig. Da müssen wir sie einfach schlagen,“ meint Brechbühler. Tatsächlich sei Dänemark ein guter Trainingspartner. Über die Jahre habe sich ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt, und so könnten beide Seiten davon profitieren.

Das deutsche Nationalteam hat zuletzt grosse Defizite in der Offensive gezeigt. Nun bleibt abzuwarten, ob in Kiel die Reaktion erfolgen kann und die Bälle im gegnerischen Tor landen werden. „Wir müssen uns technisch und in der Ballsicherheit zu den Czech Open deutlich steigern. Die Spielerinnen haben klare Aufträge erhalten, nun schauen wir gespannt, ob sie diese umgesetzt haben. Ich erwarte die Antwort auf dem Feld“, schließt der Schweizer Coach ab.

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Quelle: Pressemitteilung von Floorball Deutschland