Die Favoriten sind zurück

Chancen gab's genug, Kaufering fiel dennoch zum ersten Mal, unterlag zuhause vor 400 Zuschauern Dresden 7:9. / Foto: Dietmar Bartels

Chancen gab’s genug, Kaufering fiel dennoch zum ersten Mal, unterlag zuhause vor 400 Zuschauern Dresden 7:9. / Foto: Dietmar Bartels

Weißenfels bleibt ungeschlagen, Kaufering lässt erstmals Federn, Wernigerode feiert endlich einen vollen Erfolg und auch der Meister aus Leipzig holt drei Punkte. In Döbeln ging es wieder rau zu, der UHC eroberte aber seinen ersten Sieg, Hamburg strauchelt erneut.

Nach einer gefühlten Ewigkeit muss Kaufering eine Niederlage verkraften. Auf heimischem Boden gerieten die Red Hocks schon im ersten Drittel in einen 1:4-Rückstand, korrigierten im zweiten Spielabschnitt lediglich auf 4:7, kamen in der 58. Spielminute nach einer Kombination von Falkenberger und von Pritzbuer auf 7:8 heran. Wenige Sekunden später entschied Dresdens tschechischer Neuzugang Soukup mit seinem vierten Treffer zum 7:9.

Auch im dritten Saisonspiel hatte Berlin Mühe ins Spiel zu kommen, lag gegen Weißenfels nach eineinhalb Minuten bereits 0:2 zurück, verkürzte mit der Sirene zur Drittelpause auf 2:3. Im zweiten Spieldrittel dominierte aber der Rekordmeister und bestrafte die grenzenlos überforderte Abwehr der Hauptstädter mit sechs Treffern am Stück. Erst im Schlussdrittel fing sich Berlin wieder, korrigierte mit vier Toren auf ein erträgliches 6:13.

Wernigerode profitierte gegen Lilienthal zunächst von seinem Zugang Vojtech Krupicka. Der Tscheche sorgte mit vier Toren und einer Vorlage für ein zwischenzeitliches 3:5 (insgesamt vier Tore und vier Vorlagen). Noch vor Ablauf des zweiten Drittels verkürzte Andre Heissenbüttel auf 4:5. Der Schlussabschnitt gehörte jedoch den Devils, mit fünf Toren am Stück, die letzten drei durch Joni Liikanen, zogen sie auf 4:10 davon.

Den ersten Saisonsieg durfte auch der UHC Döbeln feiern, der die wenig bissigen ETV Piranhhas auf heimischem Boden mit 5:2 niederrang. Der Flurfunk vermeldete, jeweils ein Spieler auf beiden Seiten sei mit Verletzungen im Krankenhaus gelandet, auch Zähne seien zu Bruch gegangen. Kommendes Wochenende darf sich der ETV gegen Lilienthal versuchen, Döbeln heißt Weißenfels willkommen.

Leipzig tat sich im ersten Drittel gegen Chemnitz noch etwas, Penzhorn zur Führung, Irrgang glich aus. Im zweiten Spielabschnitt zog der MFBC dann entscheidend davon, Ronkanen, Dietel und Kanta brachten den Meister mit 4:1 in Front, Kapucian korrigierte. Und auch im letzten Drittel legte Leipzig erst mit drei Treffern nach – Endstand 8:3.