„Zur Nummer eins avanciert“

Behält den Durchblick gegen Lettland - Indra Reck. / Foto: PR Nationen Cup

Behält den Durchblick gegen Lettland – Indra Reck. / Foto: PR Nationen Cup

Mit ihrem starken Auftritt am Nationen Cup in Döbeln hat sich Indra Reck einen Monat vor der WM einen Stammplatz erkämpft. Laut Bundestrainer Brechbühler rückt das 19-jährige Talent nun zur Nummer eins im deutschen Kasten auf.

„Wir konnten gut mithalten, aber die lettische Torhüterin war uns ein Dorn im Auge. Sie hat wirklich gut gehalten,“ analysiert Indra Reck die 1:4-Finalniederlage am Nationen Cup. Dabei glänzte die ehemalige Salzwedlerin nicht minder tüchtig. 30 Schüsse wehrte Reck ab und wurde zurecht zu Deutschlands Spielerin der Partie gewählt.

Auch Bundestrainer Brechbühler fand klare Worte: „Ja, Indra war top und ist zur neuen Nummer eins avanciert.“ Reck hatte sich vor drei Jahren aus der zweiten Reihe zur Nummer 1 der deutschen Juniorinnen an der U19-WM 2010 entwickelt und wurde unter anderem auch dank ihres aufopfernden Fangstils ins Allstar-Team der B-Division gewählt. Nun dürfte die aktuelle Torfrau des UHC Weißenfels also bei der Weltmeisterschaft in Tschechien als Stammtorhüterin des A-Kaders auflaufen.

Die Balance stimmt - Reck düfte nun ein Platz bei der WM sicher sein. / Foto: PR Nationen Cup

Die Balance stimmt – Reck düfte nun ein Platz bei der WM sicher sein. / Foto: PR Nationen Cup

„Ich denke, wir sind gut drauf und die WM kann kommen, das Grundgerüst steht“, resümiert Reck optimistisch, weiß aber, dass die Konkurrenz nicht unvorbereitet anreisen wird. Lettland sei beispielsweise körperlich überlegen gewesen und hätte das deutsche Team einfach ‚überrannt‘. Das einzige, was man im letzten Monat noch tun könne, sei an den eigenen ‚Schwächen‘ zu arbeiten – etwa Ballgefühl oder Abschluss aufs Tor.

„Und bloß nicht verletzen“, spielt die junge Torhüterin die Schicksale von Katja Timmel (Fußbruch) und Franziska Kuhlmann (verknackster Knöchel) an. Deutschland startet in die WM am 7. Dezember in Brünn gegen Kanada. In der Gruppe folgen Japan und Dänemark.

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