Die nächste Runde

Stanislav Kanta (r.) durfte im Finale gegen Weißenfels jubeln - Leipzig wurde Meister. / Foto: Rudolf Schuba, floorball-europe.com

Stanislav Kanta (r.) durfte im Finale gegen Weißenfels jubeln – Leipzig wurde Meister. / Foto: Rudolf Schuba, floorball-europe.com

Am Wochenende steht das erste Duell der ewigen Rivalen Weißenfels und Leipzig in dieser Saison an. Ein ungnädiges Los führt beide Teams nur eine Woche später im Pokal zusammen. Für Stanislav Kanta und Sebastian Bernieck gibt es dennoch nichts zu verschenken.

„Ich erwarte einiges an taktischen Spielereien“, vermutet Center und Co-Trainer des MFBC Stanislav Kanta und spricht hinsichtlich der Auslosung der dritten Pokalrunde von einem „vorgezogenen Finale“. „Ich weiß nicht ob der morgige Spieltag Weißenfels etwas verrät, für uns ist er aber richtungsweisend, da wir bislang eher gegen die schwächeren Teams anzutreten hatten und uns dieser Test gut tun wird“, so der Tscheche.

Innerhalb des Team müssen man in Leipzig noch an ein paar Baustellen arbeiten. So sei die Trainingsbeteiligung aufgrund von nachvollziehbaren anderweitigen Verpflichtungen bislang recht mau und auch mit der Konzentration tue man sich noch recht schwer. „Manchmal denken wir, alles sei entschieden, und setzen plötzlich aus.“ Anfang Oktober stieß zudem der tschechische Neuzugang Martin Stvan zu den Löwen und verbuchte in den ersten zwei Partien sechs Punkte.

Zugpferd im jüngsten Team der Liga - Sebastian Bernieck. / Foto: Rudolf Schuba, floorball-europe.com

Zugpferd im jüngsten Team der Liga – Sebastian Bernieck. / Foto: Rudolf Schuba, floorball-europe.com

Bis auf einen Sieg nach Verlängerung thront Weißenfels ohne Stolperer auf dem ersten Tabellenrang. Viel habe sich im Kader nicht getan, erklärt Sebastian Bernieck. Jedoch muss der UHC auf der Verletztenliste drei prominente Kräfte führen – Thomas Händler, Tim Böttcher und Sascha Herlt. „Sicherlich haben wir einen ziemlich kleinen Kader für diese Saison, doch wir sind uns dessen bewusst und können uns auf jeden zu 100 % verlassen“, beteuert der Nationalspieler.

Mit Leipzig hat Weißenfels noch eine offene Rechnung. „Natürlich sind wir mit dem Ausgang der letzten Finalserie nicht zufrieden und wollen zuhause einen Sieg und eine Wiedergutmachung der verlorenen Finalserie.“ Nun komme es dank des Pokalloses zu einer Situation, dass nicht mehr viele Bundesligateams im Pokal seien. Mit einem Sieg gegen Leipzig könne der UHC deshalb einen großen Schritt in Richtung final4 machen.