Klare Siege, knappe Kisten

Matchwinner von Pritzbuer (mi.) schoss Kaufering ins Viertelfinale. /Foto: Sybille Schmidt

Matchwinner von Pritzbuer (mi.) schoss Kaufering ins Viertelfinale. /Foto: Sybille Schmidt

Entweder eng oder überdeutlich: So lassen sich die Pokalspiele des Wochenendes zusammenfassen. Weißenfels zerstörte Meister Leipzig 16:2, Kaufering strauchelte um ein Haar in Dümpten. Mit Schriesheim schoss sich zudem ein Regionalligist bis ins Viertelfinale. Das Knapp-oder-Deutlich-Muster galt auch bei den Damen.

Nachdem Meister Leipzig zuletzt dreimal in Folge Erzrivale Weißenfels schlagen konnte, waren die Messestädter diesmal chancenlos. Der UHC präsentierte sich spielstärker und eiskalt im Abschluss: Die Folge war eine Demontage des MFBC in eigener Halle. Mit 16:2 siegte Weißenfels am Ende. Herausstechend war UHC-Kapitän und Nationalspieler Sebastian Bernieck, der sieben Tore auflegte.

Einen Favoritenstrauchler hätte es beinahe in Dümpten gegeben. Dort hielten die Füchse die Partie gegen Bundesliga-Überraschung Kaufering – ohne Kapitän Falkenberger und Keeper Dahme angereist – lange offen. U19-Nationalspieler von Pritzbuer erlöste die Red Hocks schließlich mit seinem Siegtreffer zum 4:3 in der 58. Minute.

8:7 n.V. – Regionalligist im Viertelfinale

Mit Schriesheim hat indes ein Regionalligist den Weg ins Viertelfinale geschafft. Gegen Zweitligist Magdeburg nutzten die Baden-Württemberger ihren Heimvorteil und gewannen 8:7 in Overtime. Neben den drei genannten Teams schafften die Bundesligisten Wernigerode und Lilienthal sowie die drei Zweitligisten Halle, Bonn und Schenefeld den Sprung unter die letzten Acht.

Sieben Vorlagen in einem Spiel - UHC-Kapitän Bernieck. /Foto: Matthias Kuch/floorball-pics.de

Sieben Vorlagen in einem Spiel – UHC-Kapitän Bernieck (trug die Binde anstelle des verletzten Tim Böttcher). /Foto: Matthias Kuch/floorball-pics.de

Bei den Damen können Grimma, Berlin und Hamburg bereits die Reise nach Föhr planen. Während die Berlinerinnen knapp in Dümpten siegten, zerstörte Grimma die SG Kaufering/München mit 15:2. Hamburg überraschte die SG Heidenau/Chemnitz und gewann 4:3. Weißenfels hatte im Achtelfinale indes keine Probleme mit Floorball Hessen. Endstand hier 17:2. Der UHC trifft im Viertelfinal-Nachholer nun auf die SG Nord.

Ergebnisse vom Wochenende

Achtelfinale Herren

TV Lilienthal (1. BL) – FLOOR FIGHTERS Chemnitz (1. BL) 4:3
Dragons Bonn (2. BL) – Floorball Butzbach (2. BL) 10:1
TSV Neuwittenbek (2. BL) – BW Schenefeld (2. BL) 1:8
TV Schriesheim (RL) – Floorball Tigers Magdeburg (2. BL) 8:7 s.D.
MFBC Löwen Leipzig (1. BL) – UHC Weißenfels (1. BL) 2:16
SG Calw/Tübingen (RL) – Red Devils Wernigerode (1. BL) 1:11
Westfälischer Floorball Club (2. BL) – Saalebiber Halle (2. BL) 5:13
Dümptener Füchse (2. BL) – Red Hocks Kaufering (1. BL) 3:4

Viertelfinale Damen

Dümptener Füchse (RL West) – SG Berlin (1. BL Ost) 3:4
SG ETV PiranHHas/Wellingsbüttel (RL Nord) – SG Heidenau/Chemnitz (1. BL Ost) 4:3
SG Kaufering/München – MFBC Wikinger Grimma (1. BL Ost) 2:15
SG Hessen (RL West) – UHC Weißenfels (1. BL Ost) 2:17 (Achtelfinale)