Doppelspieltag am 1. Advent

Heiße Kiste am Sonntag: Döbeln (li., Haase) reist nach Chemnitz (re., Nicolai). /Foto: Anja Thurow

Heiße Kiste am Sonntag: Döbeln (li., Haase) reist nach Chemnitz (re., Nicolai). /Foto: Anja Thurow

Die zehn Bundesligisten müssen zum Ende der Hinrunde am Wochenende doppelt ran. Es wartet u.a. das Spitzenspiel zwischen dem Ersten Weißenfels und dem Überraschungszweiten aus Kaufering sowie das brisante Kellerduell Chemnitz gegen Döbeln. Wenig Besinnlichkeit am 1. Advent.

Ihre Saison haben sich sowohl Döbeln als auch Chemnitz bisher sicher anders vorgestellt: Statt Playoffs sieht es abermals nach Playdowns aus, beide liegen mit jeweils erst einem Sieg auf den letzten beiden Plätzen. Keine guten Aussichten, zumal diese Saison der Verlierer der Abstiegsrunde direkt in die zweite Liga muss. Größtes Defizit beider Teams ist die Abwehr: Gemeinsam stellen sie mit jeweils 58 Gegentoren die schlechteste Defensive der Liga. Anpfiff des brisanten Duells ist Sonntag, 16 Uhr, in der Hartmann-Halle.

Am anderen Ende der Tabelle wartet ein mindestens ebenso interessantes Duell: Spitzenreiter Weißenfels empfängt den Überraschungszweiten aus Kaufering. Die Oberbayern haben in sieben Partien erst eine Niederlage kassiert und schlugen jüngst auch Meister Leipzig beeindruckend 13:11.

Kein Team ist am Wochenende derart auf Achse wie die Red Hocks: Nach der Partie in Weißenfels (18 Uhr, Sporthalle West) geht es direkt auf die Autobahn Richtung Norden. Dort wird auf halben Weg das Lager aufgeschlagen, denn am Sonntag wartet in Lilienthal (16 Uhr, Schoofmoorhalle) der nächste Brocken.

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