Dreimal Overtime zum Jahresauftakt

Enges Sachsenderby zwischen Leipzig (schwarz-grau) und Dresden. /Foto: Luisa Mocker

Enges Sachsenderby zwischen Leipzig (schwarz-grau) und Dresden. /Foto: Luisa Mocker

Die 1. Herren-Bundesliga bot den Zuschauern zum Auftakt ins Jahr 2014 gleich dreimal mehr als 60 Minuten Floorball-Unterhaltung. Die Partien Wernigerode – Hamburg, Berlin – Kaufering und Leipzig – Dresden gingen allesamt in die Overtime. Weißenfels und Lilienthal siegten indes souverän.

Ein deutliches Lebenszeichen gab der ETV Hamburg in Wernigerode ab. Die auf dem vorletzten Platz klassierten Hanseaten blieben bisher weit unter ihren eigenen Erwartungen. Beim Dritten Wernigerode führte der ETV aber nach 11 Minuten schon mit drei Toren. Bis zwei Minuten vor Schluss hatte die Hamburger Führung Bestand, ehe Krupicka für die Gastgeber ausglich. In der Verlängerung besorgte Müller Wernigerode schließlich dem Favorit auch noch den Extrapunkt. Durch das 5:4 s.D. klettert Wernigerode wieder auf Rang zwei.

Denn im Topspiel des Wochenendes kassierte der bisherige Zweite Berlin nach sechs Siegen in Folge wieder eine Pleite. Das Duell von BAT gegen den Vierten Kaufering wogte über 60 Minuten hin und her, es gab mehrere Führungswechsel. Beim Stand von 3:3 ging es schließlich in die Overtime, wo Rüger den Bayern den Extrapunkt sicherte. Für die Red Hocks war es in der dritten Verlängerung der Saison der dritte Sieg, durch das 4:3 s.D. klettert der Aufsteiger auf Platz drei, während BAT nunmehr Vierter ist.

Leipzig gelingt eine Sekunde vor Ende ein Big Point

Auch die Partie von Meister Leipzig gegen Dresden ging in die Overtime. Das Duell Fünfter gegen Siebter erlebte drei Führungswechsel und einen überragenden Christopher Gruhne im Dresdner Team, der fünf der siebten Igels-Treffer markierte, darunter auch das 7:7 in der 57. Minute, dass das Spiel in die Verlängerung schickte. Dort sicherte Koivistoinen dem MFBC genau eine Sekunde vor Abpfiff den Extrapunkt. Durch das 8:7 s.D. erhöht Leipzig den Abstand auf Dresden und damit die Playdown-Ränge auf nunmehr drei Punkte.

Highlights UHC Döbeln 06 – TV Lilienthal (by TVL)

Ganz souverän hielt sich Lilienthal auf Playoff-Rang sechs. Bei Schlusslicht Döbeln bauten die Niedersachsen ihren zunächst knappen Vorsprung zunehmend aus und führten drei Minuten vor Ende 9:1. In der Folge betrieb Döbeln noch Ergebniskosmetik und verkürzte mit drei Toren zum 9:4-Endstand. Tabellenführer Weißenfels bestätigte gegen Chemnitz die starke Form aus den letzten Wochen 2013 und siegte, angeführt von einem überragenden Sebastian Bernieck (5+2), deutlich 15:3.

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