Nur 54 Sekunden fehlen

Anne-Marie Mietz (mi.) musste mit ihrem Team beinahe unerwartete Punkte liegen lassen. /Foto: Rudolf Schuba, floorball-europe.com

Anne-Marie Mietz (mi.) musste mit ihrem Team beinahe unerwartete Punkte liegen lassen. /Foto: Rudolf Schuba, floorball-europe.com

Gegen Grimma steht die SG Heidenau/Chemnitz knapp vor einem sensationellen Punktgewinn. Bis Wagner in der letzten Minute doch noch das Abwehrbollwerk der SG knackt. In der Regionalliga Nord kämpfen drei Teams ums Halbfinale.

Über 59 Minuten stand es in der Partie SG Heidenau/Chemnitz – Grimma 0:0. Dann ein Konter, Rüssel passt auf Wagner, die trifft zum 1:0 für den Favoriten. Auch wenn die Playoff-Plätze längst an Weißenfels und Grimma vergeben sind, war es doch ein echtes Achtungszeichen von der SG Heidenau/Chemnitz.

„Trotz der Niederlage haben wir gewonnen“, meint Marcus Rosenthal aus dem Trainerteam der SG. „Denn die Mädchen haben an Erfahrung gewonnen – die Erfahrung, dass sie, wenn sie als Mannschaft auftreten und defensiv hart arbeiten, Teams wie Grimma und Weißenfels schlagen können.“

In der zweiten Partie der 1. Bundesliga Ost fielen 21 Treffer mehr: 19:3 deklassierte Meister Weißenfels dabei die SG Berlin. Damit löst der UHC Rivale Grimma auch von der Tabellenspitze ab. Grund ist hier das um fünf Treffer bessere Torverhältnis.

Regionalliga Nord: Dreikampf an der Spitze

In der Regionalliga Nord spitzt sich der Playoff-Kampf indes zu: Am Wochenende holte die erstplatzierte SG ETV PiranHHas/Wellingsbüttel nur zwei von sechs Punkten, verlor u.a. gegen Bremen 0:1. Hier erzielte Buchal nach sechs Minuten das goldene Tor. In den verbleibenden 39 Minuten (Spielzeit 3x 15`) passierte nichts mehr.

Die Bremerinnen gewannen zudem gegen die SG Nord 2:1 und haben damit als Dritter nur noch einen Punkt Rückstand auf die SG ETV PiranHHas/Wellingsbüttel sowie die punktgleiche SG Bordesholm/Neuwittenbek. Lediglich die SG Nord ist als noch punktloses Schlusslicht bereits abgeschlagen.

Statistik
>1. Bundesliga Ost
>Regionalliga Nord