Holtz kritisiert Dachverband

Mit Storvreta will Holtz dieses Jahr den schwedischen Titel wiedererobern. / Foto: Florian Büchting, unihockey-pics.de

Mit Storvreta will Holtz dieses Jahr den schwedischen Titel wiedererobern. / Foto: Florian Büchting, unihockey-pics.de

Starspieler Fredrik Holtz erläuterte im schwedischen Innebandymagazinet seine Gründe für die Absage der WM-Quali in Nijmegen und kritisierte den deutschen Dachverband. Es sei eine sportliche sowie auch finanzielle Frage gewesen, sich gegen eine Teilnahme zu entscheiden.

Bei der WM-Quali in den Niederlande muss Bundestrainer Soutter unter anderem auch ohne den einzigen deutschen Floorballprofi und ehemaligen Topscorer der schwedischen Superligan Fredrik Holtz auskommen.

„Ich bin gerade physisch in sehr guter Form und bekomme im Klub viel Spielzeit. Auch für die Nationalmannschaft würde ich viel spielen müssen – das erschöpft zusätzlich.“ Dafür wolle er die Playoffs nicht riskieren.

Auch sei die Veranstaltung zu teuer. Aufgrund der finanziellen Situation lehnte der deutsche Verband eine Finanzspritze diesmal ab. „Es ist wieder der Verband. Lieber steckt man eine halbe Million Euro in eine U19-WM als es in die Nationalmannschaft zu investieren“, erklärte Holtz seine Sicht der Dinge.

Mit der Nationalmannschaft fiebere er am Bildschirm mit und habe nach dem Spiel gegen Dänemark auch schon Kontakt gehabt. „Ich habe den Jungs geschrieben, sie sollen die Köpfe nicht hängen lassen und an sich glauben“, so Holtz.

Das komplette Innebandymagazinet-Interview gibt es unter bit.ly/1lpsrEQ.