Wernigerode schlägt Weißenfels

Wernigerode-Goalie Gary Blume ließ gegen Weißenfels nur drei Tore zu. /Foto: Rudolf Schuba, floorball-europe.com

Wernigerode-Goalie Gary Blume ließ gegen Weißenfels nur drei Tore zu. /Foto: Rudolf Schuba, floorball-europe.com

Paukenschlag im Kampf um Rang zwei: Im Spitzenspiel fügen die Red Devils Wernigerode Tabellenführer Weißenfels die erste Niederlage nach regulärer Spielzeit in dieser Saison zu. Indes sind auch die letzten drei Playoff-Plätze vergeben – an Lilienthal, Berlin und Meister Leipzig.

Mit dem sicheren Qualifikationssieg im Rücken (um 90 Tore besseres Torverhältnis bei neun Punkten Vorsprung) reiste Tabellenführer Weißenfels zum Spitzenspiel beim ersten Verfolger Wernigerode. Entsprechend probierte Weißenfels-Coach Brückner viel aus, ließ mit drei Reihen spielen und wechselte bei eigener 2:1-Führung vorm Schlussdrittel seinen Goalie. Für die Red Devils geht es im Fernduell mit Kaufering indes noch um Rang zwei und die direkte Halbfinal-Qualifikation.

Im letzten Drittel drehten die Finnen Liikanen (2) und Kuittinen mit ihren Treffern die Partie und ebneten den Weg für einen immens wertvollen 4:3-Erfolg gegen die bis dahin in regulärer Spielzeit ungeschlagenen Weißenfelser. Konkurrent Kaufering konnte sich in Hamburg auf seine stabile Defensive und die Qualitäten von Rückkehrer Tim Hoidis verlassen. Hoidis war mit zwei Toren und einer Vorlage an allen Kauferinger Treffern beim 3:2-Auswärtssieg gegen den ETV beteiligt.

Die Red Devils müssen nun noch gegen Leipzig und Berlin ran, Kaufering reist nach Döbeln und empfängt zum Abschluss der Qualifikation Weißenfels. Aktuell liegen die Red Devils zwei Punkte vor den Red Hocks – die gewonnenen drei Zähler gegen Weißenfels könnten für Wernigerode am Ende entscheidend werden.

VIDEO: Highlights FloorFighters Chemnitz – TV Lilienthal (by TVL)

Durch Berlins 9:4-Sieg gegen Dresden sowie Lilienthals 7:3-Erfolg in Chemnitz sind unterdessen alle Playoff-Tickets vergeben. Bei nur noch zwei ausstehenden Spieltagen liegen die sechsplatzierten Lilienthaler mit acht Punkten Vorsprung uneinholbar vor Dresden, das auf dem ersten Playdown-Rang sieben liegt. Auch Meister Leipzig, dass ungefährdet 11:5 bei Schlusslicht Döbeln siegte, hat seinen Platz in den Playoffs jetzt sicher.

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