Wernigerode strauchelt erneut, Berlin mit Heimrecht

Berlins Goalie Felix Klein hielt gegen Lilienthal die Kiste dicht und erwartet nun mit seinem Team den MFBC im Viertelfinale. /Foto: Rudolf Schuba, floorball-europe.com

Berlins Goalie Felix Klein hielt gegen Lilienthal die Kiste dicht und erwartet nun mit seinem Team den MFBC im Viertelfinale. /Foto: Rudolf Schuba, floorball-europe.com

Am letzten Spieltag der 1. Bundesliga fiel die Entscheidung in zwei Fernduellen. Die Red Hocks Kaufering zogen durch Wernigerodes Niederlage in Leipzig direkt ins Halbfinale ein, Berlin sicherte sich indes das Heimrecht für das Viertelfinale gegen den MFBC.

Nach der 6:10-Niederlage in der Vorwoche gegen Berlin musste Wernigerode in Leipzig siegen, um noch theoretische Chancen auf Rang zwei zu haben. Doch die erste Reihe des MFBC machte den Red Devils in einer umkämpften Partie einen Strich durch die Rechnung. Die Formation um das Finnentrio Ronkanen-Koivistoinen-Lethinen erzielte allein zwölf Treffer. Letztlich siegte Leipzig 14:10.

Damit stand auch fest, dass sich Aufsteiger Kaufering in seiner ersten Bundesliga-Saison direkt fürs Halbfinale qualifizieren würde. Die Red Hocks empfingen zum Abschluss der Qualifikation Spitzenreiter Weißenfels zum Topspiel. Trotz einer Vielzahl großer Chancen auf beiden Seiten blieb die Torausbeute im Rahmen. Letztlich siegten die clevereren Weißenfelser 2:5.

Viertelfinalserien sowie Playdowns starten nächstes Wochenende

Durch Leipzigs Sieg gegen Wernigerode stand BAT in Lilienthal unter Zugzwang. Trotz einer Vielzahl vergebener Chancen retteten die Hauptstädter mit einem 4:3 den nötigen Erfolg über die Zeit, der BAT für das anstehende Viertelfinale gegen den MFBC das Heimrecht sichert. Im zweiten Viertelfinale treffen Lilienthal und Wernigerode aufeinander. Beide Serien starten kommendes Wochenende.

Im Tabellenkeller gewannen die ETV PiranHHas 9:4 gegen Schlusslicht Döbeln und sicherten sich damit den achten Rang, der für die Playdown-Serie gegen Chemnitz den Hanseaten das Heimrecht bringt. Die FloorFighters verloren indes das Sachsen-Derby in Dresden mit 6:10. Den Unihockey Igels, die nun auf Döbeln treffen, bleibt damit trotz 25 Punkten nur der erste Playdown-Rang – letzte Saison hatten BAT Berlin noch 21 Punkte für die Playoffs gereicht.