Siege fürs Selbstvertrauen

Hat gut lachen - Die Bonner Paradereihe um Wyzuiak, N. und J. Bröker (im Hintergrund v. r.) peilt die erste Liga an. /Foto: Florian Büchting, unihockey-pics.de

Hat gut lachen – Die Bonner Paradereihe um Wyzuiak, N. und J. Bröker (im Hintergrund v. r.) peilt die erste Liga an. /Foto: Florian Büchting, unihockey-pics.de

Die vier Playoff-Teilnehmer der beiden Zweitliga-Staffeln holten sich am Wochenende Selbstvertrauen für ihre Halbfinalpartien. In der Nordweststaffel treten die Dümptener Füchse anstelle von Bremen und Mittelnkirchen/Stade in den Aufstiegsplayoffs an. Berlin und der WFC steigen ab.

Während es für Staffelsieger Bonn nur darum ging, mit einem guten Gefühl in die Playoffs zu starten, galt es für Aufsteiger Frankfurt, den letzten Strohhalm Richtung Klassenerhalt zu nutzen. Nach dem ersten Drittel sah es beim Stand von 3:2 für den Vorletzten der Nordweststaffel auch noch nach Überraschung aus, in der Folge drehte Bonn jedoch auf und siegte 5:13. Somit müssen die Falcons* gemeinsam mit dem abgeschlagenen Schlusslicht WFC den Gang in die Regionalliga antreten.

Dümpten ersetzt die verzichtenden Teams

Anstelle des Zweiten Bremen sowie des Dritten Mittelnkirchen/Stade, die beide auf ihr Aufstiegsrecht verzichteten, gehen nun die Dümptener Füchse in die Aufstiegsplayoffs. Hintergrund: In den beiden Staffeln der 2. Bundesliga sind die ersten sechs Teams aufstiegsberechtigt – verzichtet das bestklassierte Team, so rückt das jeweils beste nachfolgende Team nach. Mit einem 8:4-Sieg gegen den WFC holten sich auch die Mülheimer noch einmal ein gutes Gefühl vor den Duellen mit Südostmeister SC DHfK Leipzig.

VIDEO: Highlights SC DHfK Leipzig – BAT Berlin II (by SC DHfK)

Der DHfK siegte am letzten Spieltag mühelos 13:3 gegen Schlusslicht BAT Berlin II, das nach nur einem Jahr im Unterhaus wieder den Gang in die Regionalliga antreten muss. Verfolger Halle mühte sich im Duell mit dem starken Aufsteiger und Drittplatzierten MFBC II zu einem 9:7-Erfolg und erwartet nun Nordwestchampion Bonn. In die Relegation müssen indes Ingolstadt (7. der Südoststaffel) und Neuwittenbek (7. der Nordweststaffel).

Tabellen und alle Ergebnisse: Nordweststaffel  // Südoststaffel

*Anm. der Red.: Durch mittlerweile erfolgten Aufstieg kann sich Frankfurt doch noch retten. Dafür brauchen die Hessen allerdings einen Sieg im Relegationsspiel gegen den Verlierer der Partie Buntentor – Holzbüttgen. Die beiden Regionalligisten spielen dam 25. Mai zunächst den direkten Aufsteiger aus, der Unterlegene fordert danach Frankfurt.