Pixbo mit langem Atem, Holtz muss zittern

4:0 klingt klar für eine Playoff-Serie. Doch das Viertelfinale zwischen Pixbo und Helsingborg in der SSL ging in allen vier Spielen in die Overtime, viermal mit dem besseren Ende für die Göteborger. Sie folgen damit AIK und Meister Falun ins Semifinale. Zittern muss Titelfavorit Storvreta.

Im ersten Spiel zwischen Pixbo und Helsingborg entschied erst der 16. Penalty zum 8:7 für die Red Foxes. Es war der Aufgalopp für eine denkwürdige Serie: Denn alle weiteren Partien gingen ebenfalls in die Overtime und dort dann an Pixbo. In Spiel drei fehlten Helsingborg bei eigenem Einschlag und 4:3-Führung nur 11 Sekunden zum ersten Sieg. Doch Julkunen fing den Ball ab, glich aus und traf dann auch noch in Overtime. Im entscheidenden Spiel war es schließlich Andersson überlassen, Helsingborg in die Sommerpause und sein Team ins Halbfinale zu schießen.

Muss mit Storvreta um den Halbfinaleinzug bangen - Fredrik Holtz. /Foto: Florian Büchting, unihockey-pics.de

Muss mit Storvreta um den Halbfinaleinzug bangen – Fredrik Holtz. /Foto: Florian Büchting, unihockey-pics.de

Dort stehen neben Pixbo bereits Falun (4:0 gegen Växjo) und AIK Solna, das Warberg nicht nur 4:0 demontierte, sondern mit einer 17:3-Klatsche in Spiel zwei gar die höchste Niederlage der schwedischen Playoff-Geschichte zufügte – vor den Kameras von TV4. Zittern muss indes Titelfavorit Storvreta. Gegen Playoff-Neuling Mullsjö tut sich das Team um Fredrik Holtz extrem schwer und muss nach der neuerlichen 6:9-Niederlage beim Stand von 1:3 nun alle kommenden Partien gewinnen, um nicht schon überraschend im Viertelfinale die Segel zu streichen.