Wölfe und MFBC mit Startsiegen

Paukenschlag zum Auftakt - Die Wölfe schlagen Wernigerode. /Foto: Christine Höfelmeyer

Paukenschlag zum Auftakt – Die Wölfe schlagen Wernigerode. /Foto: Christine Höfelmeyer

Mit einer Reihe spannender Spiele wurden letztes Wochenende Playoffs und Playdowns lanciert. Lilienthal und Leipzig legen im Viertelfinale vor, während Dresden und Chemnitz nur noch einen Sieg vom Klassenerhalt entfernt sind. In den Aufstiegsplayoffs überraschen die Dümptener Füchse.

Vergangene Saison stolperte mit dem ETV Hamburg der Dritte der Qualifikation über den Sechsten aus Berlin. Diese Spielzeit droht aktuell den Red Devils Wernigerode ein ähnliches Schicksal. Die Harzer, die mit zwei Niederlagen zum Abschluss den sicher geglaubten zweiten Platz noch verspielten, wurden in Lilienthal eiskalt erwischt. Nach sieben Minuten führten die Wölfe bereits 4:0. Zwar kamen die Red Devils zurück, der Gastgeber rettete den Startvorsprung jedoch zu einem 7:5-Sieg über die Zeit.

Meister Leipzig machte indes in seiner Viertelfinalserie gegen Berlin den Startsieg perfekt. In einer engen Partie ging der MFBC zunächst 3:0 in Front, Berlin kam jedoch zurück und schaffte Mitte des Schlussabschnitts den Ausgleich zum 4:4. Nach der erneuten Leipziger Führung durch Lethinen brachte eine rote Karte gegen Ronkanen sowie eine Zwei-Minuten-Strafe BAT eine 2-minütige 5-3-Überzahl, welche die Hauptstädter aber ausließen. So gewann Leipzig 5:4.

Highlights MFBC Leipzig – BAT Berlin (by 8sport)

In den Playdowns schoss sich Dresden in Döbeln zunächst eine komfortable 5:0-Führung heraus. Döbeln kam zwischenzeitlich heran, schwächte sich jedoch durch eine rote Karte gegen Wolf nach Abpfiff des zweiten Drittels selbst und geriet zu Beginn des Schlussabschnitts wieder mit fünf Treffern in Rückstand – 2:7. Tore von Deraha, Roßberg und Mazanec machten die Partie danach nochmal spannend, doch Dresdens Soukup stellte mit seinem finalen 5:8 den Dresdner Erfolg sicher. Auch Chemnitz ist nur noch einen Sieg vom Klassenerhalt entfernt. In einer spannenden Partie rangen die FloorFighters in eigener Halle die ETV PiranHHas 7:5 nieder.

Bonn knapp, Dümpten überrascht

In den Aufstiegsplayoffs siegte indes Bonn knapp gegen Halle. Bröker machte erst fünf Sekunden vor Ende mit einem Empty-Net-Tor zum 4:6 alles klar. Der favorisierte SC DHfK Leipzig strauchelte hingegen bei den Dümptener Füchsen, die erst durch die Aufstiegsverzichte von Bremen und Mittelnkirchen/Stade überhaupt in die Playoffs gerutscht waren. Die Mülheimer lagen in einer engen Partie meist in Front und brachten am Ende ein knappes 6:5 ins Ziel.

Statistik

Playoffs 1. Bundesliga
>TV Lilienthal – Red Devils Wernigerode 7:5 (1:0)*
>MFBC Löwen Leipzig – BAT Berlin 5:4 (1:0)

Playdowns 1. Bundesliga
>UHC Döbeln 06 – Unihockey Igels Dresden 5:8 (0:1)
>FloorFighters Chemnitz – ETV PiranHHas Hamburg 7:5 (1:0)

Playoffs 2. Bundesliga
>Saalebiber Halle – SSF Dragons Bonn 4:6 (0:1)
>Dümptener Füchse – SC DHfK Leipzig 6:5 (1:0)

*Zwischenstand der Serien; Modus: Best-of-three