Grimma und Weißenfels „sweepen“ ins Finale

Dürfen sich bald wieder duellieren - Weißenfelserin Leonhardt (l.) und Grimmaerin Mietz (r.). / Foto: Floorball Deutschland, Tim Fuhrmann

Dürfen sich bald wieder duellieren – Weißenfelserin Leonhardt (l.) und Grimmaerin Mietz (r.). / Foto: Floorball Deutschland, Tim Fuhrmann

Das Finale der Damen-Playoffs erwartet ein altbewährtes Duell. Grimma trifft auf Weißenfels. Während der MFBC mit den Bonner Novizen wenig Mühe hatte, bot die SG Hamburg/Wellingsbüttel dem UHC Paroli, scheiterte aber dennoch nach zwei Spielen.

MFBC mit Kantersieg ins Finale

Grimma begann in der zweiten Partie gegen Bonn dort, wo man eine Woche zuvor aufgehört hatte – beim Torschießen. Einem deutlichen 0:4 in Drittel eins folgte im zweiten Spielabschnitt ein kompromissloses 0:10, im Schlussdrittel ein eher versöhnliches 2:3.

Der MFBC siegte somit nach dem 10:0 der Vorwoche auch im Rückspiel klar mit 17:2. Rekordverdächtig gestaltet sich die Scorerbilanz der Grimmaerin Anne-Marie Mietz, die in jenen zwei Partien satte neun Tore und vier Vorlagen anhäufte.

Weißenfels weiter nach hartem Kampf

Um einiges spannender gestaltete sich die Serie zwischen Meister Weißenfels und der SG Hamburg/Wellingsbüttel. Nach dem moderaten 6:3-Auswärtssieg in Hamburg musste der UHC in Partie zwei auf heimischem Boden in die Verlängerung. Dabei hatte Weißenfels im Schlussdrittel bereits mit 3:1 geführt.

Kurz vor Spielende sorgte Wiebcke Sick mit einem Doppelpack binnen 30 Sekunden für den überraschenden Ausgleich. Wie im Pokal-Halbfinale entschied aber der UHC die Verlängerung für sich. Nach zwei Minuten schickte Pauline Baumgarten Weißenfels ins Traditionsfinale gegen Grimma – 4:3 n.V.