Weißenfels ist Damen-Meister

Meisterplatte: Lecker Edelmetall und Sekt. UHC-Goalgetterin Baumgarten und Torhüterin Reck lassen es sich schmecken. /Foto: FM

Meisterplatte: Lecker Edelmetall und Sekt. UHC-Goalgetterin Baumgarten und Torhüterin Reck lassen es sich schmecken. /Foto: FM

Mit zwei Heimsiegen drehen die Damen des UHC Weißenfels die Finalserie gegen den ewigen Rivalen Grimma. Mit einem klaren 6:2-Sieg zum Abschluss holen sich die Cats den vierten Titel in Serie, während für den MFBC einmal mehr nur Silber bleibt.

Nach dem 6:5-Sieg im Sudden Death zum Auftakt der Finalserie fuhr Grimma mit zwei Matchbällen in der Tasche nach Weißenfels. Am Samstag war der MFBC dann auch optisch überlegen, haderte jedoch mit der Chancenverwertung. Weißenfels zeigte sich dagegen abgebrüht und schraubte das Ergebnis durch zwei Tore Baumgartens sowie einen Treffer von Tauchlitz in den ersten 40 Minuten auf 3:0. Auf Neumanns 4:0 in der 45. Minute fand nur noch Mietz eine Antwort, die zehn Minuten vor Ende den Ehrentreffer zum 4:1-Endstand markierte.

So kam es am heutigen Sonntag vor 475 Zuschauern in der Weißenfelser Stadthalle zum Showdown im „ewigen Finale“ der Damen-Bundesliga. Und wie schon in den letzten drei Jahren in der Liga sowie auch im Pokalfinale im März dieses Jahres, welches Weißenfels 6:5 gewann, bewiesen die UHC-Damen ihre Siegermentalität. Zwar sorgten Glaß und Mietz für die Grimmaer Führung nach 20 Minuten. Doch im zweiten Abschnitt drehten die Gastgeberinnen das Endspiel.

Als Baumgarten zu Beginn des Schlussdrittels auf 4:2 erhöhte, kam dies einer Vorentscheidung gleich. Patzelt und Tauchlitz legten schließlich noch zwei weitere Tore zum 6:2-Endstand nach. Damit wendete Weißenfels die Finalserie nach der Startniederlage mit zwei Heimsiegen zu seinen Gunsten und feierte den vierten Meistertitel am Stück. Für Grimma war es indes die vierte Finalniederlage am Stück gegen den UHC.

Statistik Finalserie Damen-Bundesliga
>UHC Sparkasse Weißenfels – MFBC Wikinger Grimma 2:1 (6:2, 4:1, 5:6 s.D.)