Vier Spiele in fünf Stunden

Luxus für den Zuschauer. Zwei Spiele in Einem. /Foto: USV TU Dresden

Luxus für den Zuschauer. Zwei Spiele in Einem. /Foto: USV TU Dresden

In der Regionalliga Ost haben vergangenes Wochenende die Playoffs begonnen. Es ging um den Einzug ins final4 in Weißenfels. Dafür fand in Dresden ein besonderer Spieltag statt: Dort wurden nämlich alle vier Viertelfinalpartien binnen eines halben Tages durchgezogen.

Der letzte Teilnehmer an den Playoffs der Regionalliga Ost stand erst am Freitagabend, um 23.16 Uhr, fest. Da wurde die Partie zwischen dem SV Rotta und dem USV Halle II abgepfiffen. Durch den überraschenden 11:12-Auswärtssieg des Letzten aus Halle behauptete der FBC Phönix Leipzig ohne eigenes Zutun seinen vierten Rang vor Rotta und durfte tags darauf nach Dresden reisen.

Funktionales Grau dominiert in der Freiberger-Arena. Farbtupfer sind Mangelware. /Foto: USV TU Dresden

Funktionales Grau dominiert in der Freiberger-Arena. Farbtupfer sind Mangelware. /Foto: USV TU Dresden

Dort trafen die Leipziger als Vierter der zweiten Staffel auf den Gewinner der ersten Staffel, den gastgebenden USV TU Dresden. Die Dresdner wiederum hatten sich für den Playoff-Spieltag etwas ganz Besonderes einfallen lassen. In der riesigen Freiberger-Arena mietete der Klub zwei nebeneinander liegende Großfelder und ermöglichte damit die parallele Austragung von je zwei Viertelfinalpartien – mutmaßlich ein Novum im deutschen Floorball.

In ihrem Spiel gegen Phönix Leipzig gaben sich die Gastgeber keine Blöße und siegten 10:2. In der parallel stattfindenden Partie überraschte der UV Zwigge die favorisierten Floorball Grizzlys Salzwedel mit 4:2. Zwei Stunden zuvor waren bereits Weißenfels II (10:6 gegen Döbeln II) und Wernigerode II (8:2 gegen Chemnitz II) ins Halbfinale eingezogen.

Trotz des recht improvisierten Aufbaus sind die Strafbänke beim Duell Chemnitz II - Wernigerode II gut besucht. /Foto: USV TU Dresden

Trotz des recht improvisierten Aufbaus sind die Strafbänke beim Duell Chemnitz II – Wernigerode II gut besucht. /Foto: USV TU Dresden

Damit wurden die vier Viertelfinalpartien der Regionalliga Ost in gerade einmal fünf Stunden durchgezogen. Die Endrunde der besten vier Teams wird übrigens kommendes Wochenende im Rahmen eines final4-Turniers in Weißenfels ausgetragen – dann finden die Partien aber hintereinander statt.



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