Mittelnkirchen/Stade zieht sein Team zurück

Leader Jonas Hoffmann (li.) landete mit seinem Klub diese Saison auf Rang drei der 2. Bundesliga Nordwest. /Foto: Elke Scholz

Leader Jonas Hoffmann (li.) landete mit seinem Klub diese Saison auf Rang drei der 2. Bundesliga Nordwest. /Foto: Elke Scholz

Die SG Mittelnkirchen/Stade zieht für kommende Saison sein Team aus der 2. Bundesliga Nordwest zurück. Grund ist der zu kleine Kader, der den Belastungen der Liga nicht mehr gewachsen ist. Frankfurt bleibt damit zweitklassig, der WFC greift überraschend nach dem letzten Strohhalm.

Mittelnkirchen/Stade hatte bereits diese Saison des Öfteren mit schmalen Kadern zu kämpfen – speziell bei Auswärtsspielen. Nach Butzbach reisten die Niedersachsen etwa nur mit sechs Feldspielern. Dank überragender Akteure wie Nationalspieler Jonas Hoffmann (35 Scorerpunkte) oder Steffen Horn (47) reichte es dennoch zu einem starken dritten Rang in der 2. Bundesliga Nordwest.

Aktuell sind nur neun Feldspieler im Bundesliga-Kader. Deswegen entschied das Team vor wenigen Tagen, für kommende Saison aus der 2. Liga zurückzuziehen. Einige Spieler werden sich der zweiten Mannschaft anschließen, die als SG Stade/Mittelnkirchen in der Regionalliga Nordwest spielt. Andere werden ihre Karriere hingegen aus beruflichen und Zeitgründen beenden.

Im Zuge dessen bleibt Frankfurt direkt zweitklassig. An Stelle der Falcons trifft nun der Westfälische Floorball Club, eigentlich direkt abgestiegen, in der Relegation auf Regionalligist Buntentor. Das erste Spiel der Serie steigt diesen Samstag, den 22. Juni. Die Rückspiele sind auf das erste Juliwochenende, am 5. und 6. Juli, datiert. Diese Partien werden noch nach dem alten Regelwerk durchgeführt. Das Neue tritt offiziell am 1. Juli in Kraft. Eine offizielle Meldung des Verbandes zum Thema steht aus.