Devils hielten in Prag die deutsche Fahne hoch

Dem finnischen Topteam Happee unterlag Wernigerode mit 1:5. / Foto: praguegames.cz

Dem finnischen Topteam Happee unterlag Wernigerode mit 1:5. / Foto: praguegames.cz

Die Prague Games luden Mitte Juli wieder zu einem der größten Nachwuchsturniere der Szene. Die meisten Titel gingen an tschechische Teams, Finnland und Schweden zogen mit. Als einziges deutsches Team liefen die Red Devils Wernigerode auf und überzeugten.

Mit 335 Mannschaften aus 11 Ländern mit etwa 6.500 Aktiven aufgeteilt in 17 Großfeld-Hallen sind die Prague Open ein Mammut-Projekt der besonderen Art. Zum großen Sieger wurde dieses Jahr der tschechische Verein Bohemians Prag, der gleich in drei Kategorien abräumte – den männlichen U13, U15 und U18.

Als einziges deutsches Team starteten die Red Devils Wernigerode in der internationalen Konkurrenz. Laut Trainer Mario Vordank wolle man seinem Nachwuchs so unter anderem die sportlichen Grenzen aufzeigen. Das spielerische Niveau sei deutlich höher, alles gehe viel schneller und die Spiele würden körperlicher geführt. „In diesen Spielen können unsere Spielerinnen und Spieler jede Menge lernen und sich weiterentwickeln. Auch nach einer erfolgreichen Saison ohne Niederlage wird das gesamte Team auf internationalem Parkett schnell wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt,“ erklärt Vordank auf reddevils.org.

Die Devils schlossen ihre Gruppenphase mit einem Sieg, einem Unentschieden und zwei Niederlagen ab. Im Sechzehntelfinale war dann Schluss, Benesov unterlagen die jungen Teufel knapp mit 2:3.

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