Schweden dominiert Czech Open

Wie bei den Herren, so auch bei den Damen gelang schwedischen Vereinen die Finals der Elite-Kategorien zu besetzen. Die Sieger heißen Falun und Pixbo. Bei den 10 deutschen Teilnehmern blieben größere Erfolge leider aus, ein ehemaliger Leipziger durfte dennoch feiern.

Die Finals der Elite-Kategorien boten auch 2014 Floorball der Weltklasse. Im Endspiel der Damen boten sich Pixbo (mit Torkamera, siehe Video oben) und Dalen lange einen ausgeglichen Kampf, bis Helin und Larsson die Roten Füchse entscheidend davonziehen ließen. Dalen konnte im Schlussabschnitt verkürzen, versuchte es mit einem sechsten Feldspieler, Pixbo brachte den 3:2-Sieg aber über die Runden.

Im Finale hatte Rasmus Enström alles im Griff und eroberte mit Falun zum ersten Mal den Czech Open Titel. / Foto: Czech Open PR, allstarfoto.com

Im Finale hatte Rasmus Enström alles im Griff und eroberte mit Falun zum ersten Mal den Czech Open Titel. / Foto: Czech Open PR, allstarfoto.com

Im Finale der Herren gelang Pixbo jedoch kein Erfolg und damit auch keine Revanche für das Playoff-Aus in der vergangenen Superligan-Saison. Auf Faluns ersten Treffer nach satten 33. Sekunden, vermochte Pixbos Ojaniemi noch binnen weniger Sekunden zu antworten. Während Pixbo mit viel Ballbesitz mühevoll aufzubauen versuchte, beschränkte sich Falun auf blitzschnelles Konterspiel. Erfolgreich. Johansson, Enström (2) und Hajo sorgten für den 5:1-Endstand.

Bei den deutschen Team blieben größere sportliche Erfolge aus. Die Betriebsmannschaft des Floorballmagazin schaffte es noch in die zweite Runde, die Damen der Ketchup Connection BerWien (ein Ableger der SG Berlin, Anm. d. Red.) ebenfalls. An selber Stelle scheiterten auch die Lady Piranhhas Hamburg, die in ihren Gruppenspielen durchaus zu überzeugen wussten. Torschützenkönig der Herren-Kategorie wurde übrigens Ex-Leipziger Petter Ericson Hållén, der für Hallandsgatan elfmal traf.

Unter Druck geriet Weltfloorballer Enström erst in Gesellschaft der lebhaften Equipe HES aus Berlin. / Foto: privat

Unter Druck geriet Weltfloorballer Enström erst in Gesellschaft der lebhaften Equipe HES aus Berlin. / Foto: privat

Das Berliner Traditionsteam Hockey Eintracht Steglitz scheiterte zwar schon in der ersten Playoff-Runde an der tschechischen Gehörlosen-Auswahl, machte aber mit einem Drei-Mann-Flitzerangriff sowie einem leicht verstörenden Mannschaftsfoto mit Weltfloorballer Rasmus Enström auf sich aufmerksam. Dalens Peder Boden höchstpersönlich soll einzelne Spieler der Mannschaft für ihre sportlich minderbemittelten aber umso leidenschaftlicheren Auftritte gelobt haben.

Elite Herren
1. IBF Falun (swe)
2. Pixbo Wallenstam IBK (swe)
3.-4. Tatran Omlux Střešovice (cz), SV Wiler-Ersigen (ch)
Torschützenkönig: Alexander Galante-Carlström (Falun), 8 Tore
Bester Goalie: Jon Hedlund (Pixbo)
Best Player: Rasmus Enström (Falun)

Herren
1. 1.MVIL Ostrava (cz)
2. SKV (cz)
3.-4. TJ Znojmo (cz), 1. SC Vítkovice Oxdog (cz)
Torschützenkönig: Petter Ericson Hållén (Hallandsgatan), 11 Tore
Bester Goalie: Vojtěch Kořínek (MVIL)
Best Player: Jan Řeřicha (SKV)

Herren Pro
1. Czech Republic U19 (cz)
2. Sokol Pardubice (cz)
3.-4. FBC Start98 Kunratice (cz), Hattrick Brno (cz)
Torschützenkönig: Martin Zozulák (Pardubice), 9 Tore
Best Goalie: Tomáš Fibiger (U19)
Best Player: Ondřej Vítovec (U19)

Elite Frauen
1. Pixbo Wallenstam IBK (swe)
2. IBK Dalen (swe)
3.-4. 1. SC Vítkovice Oxdog (cz), Slovensko (svk)
Torschützenkönigin: Paulína Hudáková (Slowakei) 8 Tore
Bester Goalie: Linnea Jonsson (Dalen)
Best Player: Cecilia Habib West (Pixbo)

Frauen
1. KAIS Mora UIF (swe)
2. elite praha youngsters (cz)
3.-4. HUKU (fin), Slavia VŠ Plzeň (cz)
Torschützenkönigin: Emma Launiainen (HUKU), 15 Tore
Bester Goalie: Natálie Tůmová (elite)
Nejlepší hráč: Ellinor Berling (KAIS)

Junioren
1. FBC ČPP Bystroň Group Ostrava (cz)
2. AC Sparta Praha B (cz)
3.-4. Hagfors IBS White (swe), BILLY BOY Mladá Boleslav (cz)
Torschützenkönig: Jonathan Smedborn Paulsen (KAIS), 10 Tore
Bester Goalie: Filip Černý (Sparta)
Best Player: Dan Kašovský (Ostrava)