Es bleibt eng am Strich

Entscheidung in Berlin: Von Kroge trifft drei Minuten vor Ende zur Hamburger Führung. Damit geht der ETV auch in der Tabelle an BAT vorbei. /Foto: Andreas Schulz

Entscheidung in Berlin: Von Kroge trifft drei Minuten vor Ende zur Hamburger Führung. Damit geht der ETV auch in der Tabelle an BAT vorbei. /Foto: Andreas Schulz

Am Wochenende meldeten sich Lilienthal und Dresden zurück im Kampf um die Playoffs, während sich Weißenfels und Wernigeorde etwas absetzen konnten. Hamburg, Chemnitz und Berlin tauschten indes mehrfach Plätze.

Zwei Heimspiele binnen weniger als einem Tag: BAT Berlin empfing pünktlich zum Mauerfall-Jubiläum gleich doppelt in der Schmeling-Halle, direkt an der ehemaligen Grenze gelegen. Am Samstag lieferten sich die Hauptstädter mit Chemnitz einen engen Kampf, den Keil erst 17 Sekunden vor Ende mit seinem Treffer zum 5:4 entschied. Damit überholte BAT sowohl die Floor Fighters als auch die ETV Piranhhas (sowie Bonn) und sprang von Rang acht auf fünf.

Die Hanseaten waren dann aber am Sonntag ebenfalls in Berlin zu Gast. Auch diesmal entwickelte sich ein ausgeglichener Schlagabtausch, bei dem Hamburg am Ende den längeren Atem bewies. In der 57. Minute nutzte von Kroge einen Fehlpass der Berliner im eigenen Slot zum entscheidenden 7:6, zehn Sekunden später legte Beckers noch zum 8:6 nach. Dank der drei Auswärtspunkte schob sich Hamburg von Rang sieben aus nicht nur an Berlin vorbei, sondern bugsierte Chemnitz gleichzeitg aus den Playoff-Rängen hinaus.

Das Traditionsduell zwischen Weißenfels und Leipzig war, wie üblich, hart umkämpft. Am Ende siegt der UHC knapp. /Foto: Luisa Mocker

Das Traditionsduell zwischen Weißenfels und Leipzig war, wie üblich, hart umkämpft. Am Ende siegte der UHC knapp. /Foto: Luisa Mocker

Meister Weißenfels hat mit diesen Scharmützeln am Strich wenig zu tun: Gegen Erzrivale MFBC festigte der Spitzenreiter seinen Platz an der Sonne und bewies zudem erneut starke Moral. Wie schon gegen Berlin in der Vorwoche drehte der UHC einen zwischenzeitlichen Drei-Tore-Rückstand und gewann 9:7 (Der MDR brachte eine Zusammenfassung in der Sendung „Sport im Osten“).

Nur zwei Punkte hinter Weißenfels liegt Wernigerode, die das Verfolger-Duell in Kaufering nach kuriosem Spielverlauf gewannen: Die Devils führten 4:1, lagen dann 4:5 zurück, führten 8:5 und ließen die Red Hocks wieder bis auf 8:7 heran. Dabei blieb es aber. Wernigerode hat nun vier Punkte Vorsprung auf  Kaufering.

Highlights TV Lilienthal – ETV Piranhhas

Ein Ausrufezeichen setzten indes die beiden Schlusslichter Lilienthal und Dresden. Die Niedersachsen schlugen im Nord-Derby am Samstag Abend die ETV Piranhhas mit 6:5, die Sachsen fertigten Bonn gar 9:2 ab. Für die Aufsteiger aus der ehemaligen Hauptstadt endete das Doppelwochenende mit einem weiteren Misserfolg: Nach der Pleite in Dresden setzte es am Sonntag in Weißenfels eine 3:11-Packung.

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