Tiitu: „Es wäre ein Fiasko für Schweden“

Aggressiv unterwegs - Tero Tiitu (l.) im Zweikampf. / Foto: Fabian Trees www.imagepower.ch / wfc2012

Aggressiv unterwegs – Tero Tiitu (l.) im Zweikampf. / Foto: Fabian Trees www.imagepower.ch / wfc2012

Heute treffen um 19:15 Uhr die zwei größten WM-Favoriten Schweden und Finnland in Gruppe A aufeinander. Schon das erste Kräftemessen beider Rivalen kommt nicht ohne Psychospielchen aus. Veteran Tiitu macht Druck, Coach Vaara bleibt unbeeindruckt.

„Es wäre das größte Fiasko für Schweden, wenn sie zuhause den Titel verpassen würden“, meint Finnlands Routiner Tero Tiitu gestern zu Innebandymagazinet. Der Druck sei riesig, Finnland hingegen habe nichts zu verlieren.

„Es ist Tiitus Strategie, unsere Auswahl glauben zu machen, der Druck und die Erwartungen seien noch größer als sie in Wirklichkeit sind“, reagiert Schwedens Head-Coach Jan-Erik Vaara. Solche Äußerungen fühlten sich etwas „infantil“ an.

Vaara sei sich bewusst, dass Finnlands Lust auf Rache sehr gefährlich sei, auch wenn das Team etwas älter geworden sei. „Wir haben nicht vor, unsere Taktik zu tarnen“, verspricht Vaara vorm Gruppenspiel, das nur als Generalprobe fürs erwartete Finale am Sonntag dienen soll.

Finnlands Trainer Kettunen weiß, dass sich Finnland wird noch um einiges steigern müssen, auch wenn Lettland und Deutschland noch keine wahren Prüfsteine waren: „Schweden spielt im Augenblick ein sehr schnelles Spiel und bot ein höheres Tempo als wir.“ Man werde hier aber nachbessern und pünktlich Leistung abrufen.

Mika Kohonen, der kurz vor der WM sein Comeback im Nationalteam gab, weiß, dass man sich in einem vollen Scandinavium sowieso nicht schonen könne. „Niemand wird nur 90 % geben“, meint Finnlands Superstar.