Pokal: Bonn schockt MFBC

Ackermann (re.) lässt Bonn weiter von der dritten final4-Teilnahme in Folge träumen. /Foto: Luisa Mocker

Ackermann (re.) lässt Bonn weiter von der dritten final4-Teilnahme in Folge träumen. /Foto: Luisa Mocker

Im Sportpark Nord bleibt Bonn eine Macht: Im Pokal-Sechstelfinale warfen die Dragons Vizemeister Leipzig im Sudden Death aus dem Wettbewerb. Keine Probleme hatten die Topfavoriten Wernigerode und Weißenfels.

Text: Tom Kollmar

Im Sportpark Nord haben es die Gegner im Pokal schwer. Seit drei Jahren sind die Dragons Bonn in ihrer Heimhalle ungeschlagen. Daran konnte auch Vizemeister Leipzig nichts ändern: Der MFBC war ersatzgeschwächt angereist, schien im letzten Drittel bei eigener 4:2-Führung aber auf der Siegerstraße. Ein Doppelschlag von Janos Bröker schickte die Partie jedoch in die Verlängerung, wo Ackermann den Gastgeber weiterschoss.

Weiterhin nicht rund läuft es in Lilienthal. Der Tabellenletzte der Bundesliga verlor gegen Ligakonkurrent Hamburg zuhause 3:5. Gleich doppelt im Drittelfinale steht indes der UHC Weißenfels: Das erste Team bekundigte mit Zweitligist Butzbach keine Probleme (12:0). Überraschend kam zuvor das zweite Team ebenfalls weiter: Gegen das höherklassige Neuwittenbek siegte der Regionalligist knapp 5:3.

Mit SG Hannover schied der zweite verbliebene Regionalligist indes aus, schlug sich gegen Zweitligist Dümpten aber wacker – 5:7. Torreich undsehr deutlich ging das Duell zwischen dem Bundesliga-Zweiten Wernigerode und Zweitligist Schriesheim aus. Mit einem 15:5 sicherten sich die Harzer das Weiterkommen.

Die Paarungen für die letzte Runde vor dem final4 in Chemnitz wurden bereits ausgelost: Weißenfels trifft auf Dümpten, Bonn auf Weißenfels II und Hamburg im Bundesliga-Duell auf Wernigerode. Gastgeber Chemnitz ist als vierter Teilnehmer für das Turnier Anfang März bereits gesetzt.

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